Fuchs köpft Kaninchen
10.07.2008 | 17:37 Uhr 2008-07-10T17:37:00+0200Wieder ein enthauptetes Kaninchen: Doch diesmal glaubt die Polizei, dass ein Fuchs für die Tat an der Willy-Brandt-Straße verantwortlich ist.
Im ersten Moment dachte man, der rätselhafte Kaninchenmörder habe wieder zugeschlagen: abgetrennter Kopf, keine Blutspuren - das kannte man von den bisherigen Tatorten rund um die Ardeystraße. Eine Anwohnerin der nicht sehr weit entfernten Willy-Brandt-Straße in Annen vermisste gestern gegen 14 Uhr ihren geliebten Mümmelmann. Das Gehege im Garten war leer, im Nylonnetz, das es schützen sollte, klaffte ein großes Loch. Dann die schreckliche Entdeckung: Unter „uneinsehbarem Buschwerk” (Polizei) auf dem Nachbargrundstück fand man das tote Tier. Die Verletzungen seien typisch für einen Fuchsangriff, erklärte ein Polizist, der Jäger ist und an der Untersuchung des Kadavers im Polizeilabor teilnahm. Deutlich sichtbar wurden tiefe Eindrücke von Fangzähnen im Nacken. Die Polizei hält die mysteriöse Mordserie - über zehn Tiere wurden seit Mai 2007 geköpft - nun aber nicht für aufgeklärt. „Das können nicht immer Füchse gewesen sein”, sagt Pressesprecherin Ingrid Laun-Keller. Sie erinnert an die Obduktion der Uni Gießen und die aufgebrochenen Ställe. Diese Taten gingen nach Meinung der Polizei nicht auf das Konto anderer Tiere.
08:24
Auch wenn es diesmal wirklich nur ein Fuchs war, so hoffe ich, daß die Polizei diesen menschlichen Hasenschlächter bald dingfest machen kann.
18:51
Ein schlauer Fuchs,dieser immer wieder favorisierte Serienkiller.
Kann man nicht anders sagen.