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Fortsetzung in Sicht

25.05.2008 | 18:21 Uhr

Der Stadtbaurat sieht gute Chancen für eine Verlängerung des Radwegs Rheinischer Esel. Er will 2009 loslegen. Am ehemaligen Güterbahnhof Witten-Ost haben sich Betriebe bereits Erweiterungsflächen gesichert

In die Immobilie Güterbahnhof Witten-Ost ist Bewegung gekommen. Lange Jahre war sie wegen wiederholter Brandstiftung nur in der Rubrik „Einsätze der Feuerwehr” aufgetaucht. Anfang April wurde die Brücke über die Pferdebachstraße abgerissen. Auf Basis des städtebaulichen Rahmenplans Witten-Ost hat die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BeG) nun weitere Fakten geschaffen. 1,5 Hektar, also gut sechs Fußballfelder, des insgesamt 5 Hektar großen alten Bahnkörpers zwischen Dortmunder Straße und Pferdebachstraße hat die BeG schon an zwei direkte Anrainer verkauft. Die Bosch Rexroth AG und ein Logistiker erweitern dort ihre Gewerbeflächen. Die Schienen wurden in den letzten Wochen herausgerissen, hinter dem Firmenparkplatz von Bosch Rexroth laufen bereits weitere Erdarbeiten. Über den Verkauf von weiteren 0,5 Hektar führt die BeG nach eigenen Angaben mit einen dritten gewerblichen Nachbarn aussichtsreiche Verhandlungen. Auch für die Verlängerung des Radwanderwegs Rheinischer Esel über das entwidmete alte Güterbahnhofsgelände hinaus bis Langendreer stehen die Zeichen offenbar günstig. Die Stadt Witten will in Kürze einen Förderantrag in Arnsberg einreichen und rechnet sich gute Chancen aus. „Ich glaube, dass wir gute Karten haben”, sagt Stadtbaurat Markus Bradtke,  für den die Verlängerung „eines der sinnvollsten Leitprojekte des Prozesses 2020 ist”. Die Argumente, mit denen Witten beim Land punkten will: Stockum würde aufgrund der sanften Steigung per Rad erreichbar, die Reichwein-Schüler könnten mit dem Rad zur Schule   fahren, der Radweg würde Nachbarstädte verbinden und den Rheinischen Esel wie auch den Ruhrtalradweg ans regionale Netz anbinden. Zudem sind die Eigentumsverhältnisse klar geregelt, Hinzukäufe oder größere zusätzliche Bauwerke nicht erforderlich. Alle Geländeverkäufe erfolgen mit der Auflage, dass die Trasse für den Radweg gesichert bleibt. Die Stadt, die das Projekt anders als lange geplant nicht an den Regionalverband abgeben, sondern selbst in die Hand nehmen will, steht in den Startlöchern. „Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr loslegen können”, sagt der Stadtbaurat.

Johannes Kopps

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Kommentare
26.05.2008
10:08
Fortsetzung in Sicht
von Ende | #1

Ja, das wäre toll! Ein langer, ebener Radweg von Dortmund nach Bochum über Witten. Haut rein, Jungs...

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