Fördergeld für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

18 000 Euro kann das bei der Kreisverwaltung angesiedelte Kommunale Integrationszentrum (KI) an Initiativen im Kreis für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit verteilen. Das Geld stammt aus einem vom Land aufgelegten Förderprogramm.

„Förderfähig sind etwa der Einsatz ehrenamtlicher Paten, die erste Sprachkenntnisse vermitteln oder bei Verständigungsproblemen helfen, Spielgruppen für Flüchtlingskinder, Hilfen, um sich im neuen Wohnumfeld zurechtzufinden oder auch Sport- und Freizeitaktivitäten“, erläutert Lale Arslanbenzer, Leiterin des KI. Die Mittel können auch für eine fachliche Unterstützung der Ehrenamtlichen in Form von begleiteten Teamsitzungen sowie als Erstattung für Auslagen fließen.

Parallel zum Anstieg der Flüchtlingszahlen im EN-Kreis (2011 192/2014 802) wuchs auch das Engagement in der Bevölkerung. In allen Städten sei spürbar, dass Bürger den Betroffenen helfen möchten. Sachspenden wurden in nahezu unüberschaubarer Menge abgegeben, Ehrenamtler richteten niederschwellige Deutschkurse ein oder halfen beim Umgang mit Behörden.

Dank des Förderprogramms haben Flüchtlingsinitiativen, Ehrenamtsagenturen, Integrationsagenturen, Kirchengemeinden, Moscheevereine und andere Organisationen die Möglichkeit, finanzielle Hilfen zu erhalten. Ausgeschlossen von der Förderung sind Privatpersonen oder die Städte selbst.