Das aktuelle Wetter Witten 2°C
Absetzbarkeit privater...

Finanzamt prüft alle Fälle

03.08.2010 | 17:34 Uhr
Finanzamt prüft alle Fälle

Witten.Das Finanzamt sagt nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur steuerlichen Absetzbarkeit eines Arbeitszimmers eine Prüfung im Einzelfall zu.

Dies gelte voraussichtlich für alle vorläufigen Bescheide und solche, für die ein Einspruchsverfahren geführt werde. Bei bereits bestandskräftigen Bescheiden ändere sich nichts mehr.

Als der Gesetzgeber die Absetzbarkeit privater Arbeitszimmer 2007 beschränkte, gingen viele Einsprüche ein. Ab 2009 bekamen entsprechende Steuerbescheide einen Vorläufigkeitsvermerk. Da noch nicht klar sei, welche Regelung künftig in Kraft tritt, bittet das Finanzamt vorerst, von weiteren Rückfragen abzusehen. Bevor es keine endgültige Entscheidung zum weiteren Vorgehen gebe, würden alle betroffenen Fälle zurückgestellt.

Nach der alten Regelung bis 2007 konnte ein Arbeitszimmer mit 1250 Euro steuerlich geltend gemacht werden. Bei einer neuen Prüfung sieht das Finanzamt viel Arbeit auf sich zukommen. Anders als bei der Rückerstattung der Pendlerpauschale mit guter maschinellen Unterstützung sei nun voraussichtlich alle offenen Fälle einzeln aufzugreifen.

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3403929/create

Aktuelle Fotos und Videos
Schäden am Rathaus
Bildgalerie
Bauschäden
Die 5. Nacht der Offenen Kirchen
Bildgalerie
Kirchennacht
Deutschland vor...
Bildgalerie
Fan-Artikel
Aus dem Ressort
Leise bröckelt der Putz
Rathaus
Der vom Rande des Rathausdaches abgeplatzte Beton liegt noch auf dem Gehweg, der Bereich wurde großräumig abgesperrt. „Am Freitagnachmittag wurde per Gerüst ein Fußgängertunnel errichtet, damit die Leute wieder sicher hier hergehen können“, erklärt der städtische Bauleiter Udo Klapp (48).
Hunde, teuer
Debatte um Hundesteuer
In die Diskussion um die geplante Hundesteuer-Erhöhung von 50 Prozent kommt Bewegung. Sowohl die Steuerhöhe als auch der Fortfall der Ermäßigung bei bedürftigen Personen wurden im Sozialausschuss kritisiert.