Feuer in Wittener Flüchtlingsheim war wohl Brandstiftung

In den frühen Morgenstunden des Montags, um etwa 3.30 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Brand am Annener Berg gerufen. Dort stand ein Holzgebäude - direkt neben dem Institut für Waldorfpädagogik in hellen Flammen.
In den frühen Morgenstunden des Montags, um etwa 3.30 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Brand am Annener Berg gerufen. Dort stand ein Holzgebäude - direkt neben dem Institut für Waldorfpädagogik in hellen Flammen.
Foto: Barbara Zabka
Was wir bereits wissen
Das Feuer in einer geplanten Flüchtlungsunterkunft in Witten wurde offenbar vorsätzlich gelegt. Experten schließen einen technischen Defekt aus.

Witten.. Der Brand, der am frühen Montagmorgen eine geplante Flüchtlungsunterkunft in Witten verwüstete, wurde offenbar vorsätzlich gelegt. Am 26. Januar hatte ein Autofahrer von der nahen A44 aus das Feuer bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Ab Februar sollten Flüchtlingsfamilien in das Gebäude einziehen.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Bochumer Kriminalpolizei und eines Brandsachverständigen besteht der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung, schreibt die Polizei. Ein technischer Defekt könne als Brandursache ausgeschlossen werden.

Der Staatsschutz der Bochumer Kriminalpolizei hat die "Ermittlungsgruppe Berg" ins Leben gerufen. Zeugen werden gebeten, sich unter den Rufnummern 0234 / 909 4505 oder -4441 bei der Polizei zu melden.