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Ringvorlesung

Familienforscher untersuchen Nachfolge

04.01.2012 | 15:34 Uhr
Familienforscher untersuchen Nachfolge
Keinen Nachfolger fand Firmeninhaber Heinrich Völker für das Wittener Familienunternehmen. Er verkaufte den Weltmarktführer für Pflege- und Krankenbetten an einen amerikanischen Konzern. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool

Witten.Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) holt jedes Semester hochkarätige Wissenschaftler im Rahmen einer Ringvorlesung zum Thema Familienunternehmensforschung an die Universität Witten/Herdecke. Am Mittwoch, 11. Januar, ist Prof. Dr. Eddy Laveren zu Gast.

Der Finanzexperte von der Universität Antwerpen spricht über die Ergebnisse einer Studie. Untersucht wurde die Nachfolge innerhalb von über 250 Familienunternehmen. Laveren thematisiert die Frage, welche Auswirkungen eine vollzogene Nachfolge in einem Familienunternehmen für den weiteren Erfolg der Firma hat. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Am Mittwoch, 25. Januar, schließt Prof. Dr. Reinhard Prügl vom Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen der Zeppelin University die Vortragsreihe in diesem Semester ab. Er geht auf die bestehenden Strategien der Nachfolgerqualifizierung ein. Dieser Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.

Weitere Termine gibt es im Sommersemester. Das Thema am 20. Juni lautet „Daughters in Family Business“, dabei geht es um die Töchter in Familienunternehmen. Es referiert Prof. Mary Barrett, Professor of Management von der Universität Wollongong, New South Wales, Australia.

Am 4. Juli beleuchtet Prof. Frank Hoy aus den USA das Thema „Entrepreneurship in Family Businesses“, es geht um das Unternehmertum familiengeführter Betriebe.

Das WIFU will nach eigenen Angaben einmal mehr zeigen, dass „Familienunternehmensforschung zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und unternehmerischer Relevanz nicht entscheiden muss, sondern beide Ziele verfolgen kann“. Zu den Vorträgen sind ausdrücklich Familienmitglieder und Mitarbeiter von Familienunternehmen eingeladen.

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Kommentare
18.01.2012
06:39
Blockierter Kommentar.
von paraguayer | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

05.01.2012
07:53
Da die schlafmützigen Gewerrkschaften
von p.s.a | #1

Buy Out durch Mitarbeiter und Management nicht auf dem Plan haben oder es schlicht nicht wollen, da sie sich so selbst ihrer Klientel berauben, könnte sich die Uni positiv profilieren, wenn sie für den Fall fehlender Nachfolger, Konzepte für die Übernahme durch die eigene Belegschaft entwickelt.

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