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Gerberviertel Herbede

Es darf gebaut werden

06.09.2012 | 19:37 Uhr
Es darf gebaut werden
Das Moratorium Gerberviertel soll fallen. Die alte Schule soll abgerissen werdenFoto: Joachim Haenisch

Witten. Grünes Licht für die seit 2002 stets kontrovers diskutierte Erschließung des Gerberviertels für einen Vollsortimenter.

Der Stadtentwicklungsausschuss empfahl am Donnerstagabend, 6. September, dem Rat gegen die beiden Stimmen von Bürgerforum und Linke, das Moratorium aufzuheben und das Grundstück um die alte Gerberschule für eine Erschließung freizugeben.

Daran sind allerdings Bedingungen geknüpft, die dem Schutz der Einzelhändler an der Meesmannstraße dienen sollen. So werde lediglich ein Lebensmittel-Vollsortimenter genehmigt, ohne Konzessionäre. Das wären beispielsweise selbstständige kleinere Ladenlokale wie Blumengeschäft, Friseur, Reisebüro oder Zeitschriftenhandel.

Das Sortiment ist auf das Warenangebot eines Nahversorgers abgestimmt. Zentrenrelevante Nebensortimente - Zeitungen etwa - sind zwar in geringem Maße zugelassen, dürfen aber maximal zehn Prozent der Verkaufsfläche einnehmen. Das wären dort höchstens 150 Quadratmeter.

Mindestens zwei und höchstens drei Stockwerke

Ferner müssen die vorgesehenen rund 100 Parkplätze hinter dem Geschäft errichtet werden, wahlweise in einer Tiefgarage. Das Gebäude muss mindestens zwei und darf höchstens drei Stockwerke haben. Die Obergeschosse können durch Praxen, Büros oder Dienstleister genutzt werden, eine Wohnnutzung dagegen soll ausgeschlossen sein. Den Bau selbst müsse der prominenten Lage am Ortseingang Herbedes Rechnung tragen.

Die Erschließung erfolgt ausschließlich über die Wittener Straße. Eine Anbindung an die Gerberstraße soll es nicht geben. Im Rahmen des Umgebungsschutzes müsse das ehemalige Herbeder Rathaus (Ärztehaus) beachtet werden.

Nicht geschützt werden können dagegen die beiden großen Kastanien, die derzeit noch an der Ecke stehen. Denn die Kreuzung Wittener/Vormholzer/Rautertstraße soll im nächsten Jahr zu einem Kreisverkehr umgebaut werden. Ratsherr Klaus Wiegand (SPD) fürchtet Ärger wegen der Bäume, „deshalb muss Ersatz in unmittelbarer Nähe geschaffen werden“.

Keine Chance für die Kastanien

Weder ein kleiner noch der favorisierte größere Kreisverkehr würde den Bäumen jedoch eine Chance lassen, so Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke: „Aber 13 neue Bäume am Kreisverkehr und bis zu sieben weitere an der Wittener Straße sollen als Ersatz gepflanzt werden.“ Vorgesehen seien dafür Ulmen.

Bradtke wandte sich gegen die von der Linken geäußerten Befürchtung, Edeka würde sowieso den Zuschlag erhalten: „Die Ausschreibung muss so gefasst werden, dass sich mehrere beteiligen können, denn sonst diktiert uns jemand den Preis.“

Linke und Bürgerforum verweigern Zustimmung

CDU-Ratsherr Arnulf Rybicki äußerte in der sehr sachlich geführten Debatte Bedenken, ob der angestrebte Beschluss rechtssicher sei. Seiner Ansicht nach müsse ein Neubeschluss des Masterplans Einzelhandel für Herbede hinzugefügt werden. Dies werde die Stadt prüfen, so Bradtke.

Sowohl Ratsfrau Simone Tillmann als auch Oliver Kalusch, sachkundiger Bürger der Linken, sehen weiter eine Gefährdung der Meesmannstraße und verweigerten ihre Zustimmung. Kalusch: „Das ist eine städtebauliche Fehlplanung.“ Simone Tillmann: „Ich glaube nicht, dass diese Kriterien ausreichen, um ein Ausbluten der Meesmannstraße zu verhindern.“

Bernd Kassner



Kommentare
07.10.2012
14:22
Immer
von mastaii | #116

für einen dummen Spruch zu haben, der werte VomDach, damit können Sie höchstens noch am Stammtisch auf dem Oktoberfest punkten.
Nun warten wir mal ab, ob ein Gespräch über die Zukunft
Herbedes stattfindet, ob Dr. Buhren weiterhin zur Moderation bereit ist und ob die wahren Hintergründe für die Aufhebung des Moratoriums aufgedeckt werden. Es wäre wünschenswert, daß Herbede nicht wieder oder weiterhin mit Lügen und deren spaltenden Konsequenzen leben muß. Eine kritische Presse kann hier nur helfen!!
Wenn hier die neu Mitte entsteht, werden sich einige erklären müssen, ein offenes Gespräch ist also unumgänglich! Hatten wir das nicht schon mal: das Zentrum muß sich neu erfinden? Daß bei dieser Erfindung das gewachsene Zentrum mutwillig geopfert werden soll, scheint sich nun als hinnehmbares Faktum herauszustellen - dies werden die meisten Herbeder dann aber nicht mehr widerspruchlos hinnehmen!

01.10.2012
13:44
Liebe Faust,
von vomDach | #115

ist von Lösung keine Spur, mach dir eine Hilfsfigur. Das sollten Sie beherzigen, dann klappt es auch in Ihrer BI.

01.10.2012
11:04
Liebe Faust,
von vomDach | #114

ich möchte in Herbede einkaufen und zwar möglichst alles. Darum bin ich auch für den neuen FM. Wenn ich aber sehe, dass eine BI sich dagegen ausspricht, sich also engagiert, dann erwarte ich doch, dass man auch Alternativen anbietet und was besonders wichtig ist, auch die Finanzierung auf die Beine stellt. Warum sollte die Verwaltung Alternativen planen, weil Sie dagegen sind? Im Übrigen, habe ich mich nicht im Bereich der Zentrumsentwicklung engagiert, das habe ich sehr erfolgreich in anderen Bereichen in Herbede, getan. Also bin ich auch für die Schilder nicht verantwortlich und darf sehr wohl darauf hinweisen, dass die Kümmerer es eben nicht auf den Pin gebracht haben. Die Schilder, welche ich für meine Zwecke brauchte, wurden innerhalb eines Monats aufgestellt.

1 Antwort
Sehr schön gemacht, lieber vomDach,
von faustus | #114-1

fragen Sie mal Ihre BI, die ernennt Sie bestimmt zum Schildbürger des Jahres!

30.09.2012
08:19
Ein Trauerspiel
von mastaii | #113

bieten hier mal wieder die Gegner einer alternativen Nutzung des Gerberviertels in diesem Forum. Nun geht Dr. Buhren auf meinen Vorschlag eines moderierten Geaprächs ein, schon wird Dr im Vorfeld schon abgelehnt und attackiert und bringen sich somit selbst um die Chance, an diesem uneingenommenen Gespräch teilzunehmen. Immerhin belegen sie damit deutlich, wer hier spaltet und bewußt Unfrieden sät! Hier bietet sich aus meiner Sicht die letzte Chance, einen zum Konsens und ggf. zum Dorffrieden führenden Dialog zu führen und daß verantwortliche Personen in der Lokalpolitik und der Werbegemeinschaft mit Anstand aus einer verfahrenen Situation herauszukommen. Der Versuch muß im Sinne aller Herbeder guten Willens gewagt werden. Nun ist es an den Damen und Herren in Politik und WG, die aus gestreckte Hand zu ergreifen, Arbeits- und Bürgerkreis waren und werden sicherlich auch weiterhin zu einem fairen und offenen Gespräch bereit sein. Dank an Dr. Buhren im Voraus und gutes Gelingen für alle!

29.09.2012
10:21
Das Grundstück ist zwar ausgeschrieben, aber dies ist nicht die erste Ausschreibung!
von faustus | #112

Bisher ist die Stadt stets am Widerstand der Bürger gescheitert.
Die Ausschreibungsfrist läuft bis zum 31.01.2012. Danach entscheidet ein politisches Gremium, das die Angebote auch VERWERFEN kann!
Es gibt zu viele Widersprüche und Ungereimtheiten, zuviele Versprechen ohne jegliche Verpflichtungen usw. usw.
Wenn keine örtliche Zeitung diesen Skandal aufgreift und die Hintergründe durchleuchten will, finden sich vielleicht Bürger und Profi-Journalisten, die sich, vielleicht ähnlich wie bei "Kontext:Wochenzeitung", zusammenschließen, die von keinem Wirtschaftsunternehmen und keinen Lobbyisten finanziert wird, sondern von Stuttgarter Bürgern getragen wird. www.kontextwochenzeitung.de

6 Antworten
Es darf gebaut werden
von Herr_Matthias | #112-1

Die Mitglieder und Befürworter der Bürgerintiative sind natürlich keine Lobbyisten....

Es darf gebaut werden
von Frasier | #112-2

Nein ich z.b gehöre keiner dieser Gruppen an. Ich habe nur mal das Hirn angemacht und sage nicht zu allem Ja und Amen. Und das da was nicht so richtig gelaufen ist mit dem Fall des Mora.... müssen auch die Befürworter des Discounters zugeben. Wenn nicht zweifle ich echt an der Menscheit, Denn das Moratorium ist unter offensichtlichen falschen (Nicht erfüllten Tatsachen) Tatsachen gefallen.

Lobbyismus
von faustus | #112-3

Auf Entscheidungen Einfluss nehmen zu wollen ist das Recht eines jeden Bürgers. Man nennt das übrigens Demokratie.
Davon unterscheidet sich der professionelle Lobbyismus. Und Sie werden doch wohl kaum die erfolgreiche Lobbyarbeit beispielsweise der Glühbirnenhersteller, Verleger, der Reifen-, Tabak- und Lebensmittelindustrie mit dem Bemühen engagierter Bürger, Hauseigentümer und Kaufleute verwechseln, die verhindern wollen, dass sich einer von deren Lobbyisten in unserem Stadtteil durchsetzt? Aber genau dies geschieht gerade vor unseren Augen!
Ich will Sie nicht verletzen, aber ich denke, die Differenzierung von Demokratie und Lobbyismus gehört heute zum Wissen eines Grundschülers. Dass diese Differenzierung in Berlin nicht funktioniert ist ein anderes Thema, aber kein Grund für die Lokalpolitiker, es der Regierung nachzumachen!

Billige Drohgebärde....
von Muellermueller | #112-4

Alles nur Heisse Luft.

Die Ratsmitglieder sind die legitimen Vertreter der Bürger und nicht Faustus, Mastaii oder sonstige selbsternannten Retter von Witwen und Waisen.

Jegliches Taktieren, Herumgejammer, Drohen und Betteln kann die Handvoll schlechter Verlierer sich und den Bürgern ersparen.

Korrektur: Es muss heißen:
von faustus | #112-5

Die Ausschreibungsfrist läuft bis zum 31.01.2013!

Die zwei Gesichter des Doppelmüllers
von faustus | #112-6

Gesicht Nr. 1 - Doppelmüller, der Demokrat: "Die Ratsmitglieder sind die legitimen Vertreter der Bürger und nicht Faustus, Mastaii oder sonstige selbsternannten..."

Gesicht Nr. 2 - Doppelmüller, der Diktator: "Das Thema "Gerberviertel" ist in trockenen Tüchern und an dem jetzigen Kurs wird nichts mehr verändert." (hat er an anderer Stelle geschrieben)

Wer ist ER, dass ER stellvertretend für die Ratsmitglieder spricht und allen Einwohnern Wittens Kommandos erteilt?

Doppelmüller und Konsorten brauchen eine Abfuhr! Ich sage nur: Wehret den Anfängen!

29.09.2012
08:37
Grundstück ist ausgeschrieben:
von faustus | #111

http://www.witten.de/buergerservicerat-amp-verwaltung/verwaltung/presseinformationen/news-einzelansicht/article/stadt-schreibt-das-grundstueck-gerberstrasse-fuer-einen-lebensmittelmarkt-mit-ansprechender-architektur.html

28.09.2012
19:02
Und wer weiterhin kritisch hinterfragt,
von mastaii | #110

was zu hinterfragen ist, weil diese Entscheidung ohne Not und Grund getroffen wurde, gehört weggesperrt, Müllermüller ?? Das hatten wir schon mal, und diese Zeit und diese Ihre Ansicht sind längst überholt. Auch hier finden sie keine Mehrheit bei den Bürgern, lediglich an Ihrem Stammtisch!

6 Antworten
Es darf gebaut werden
von Hilli01 | #110-1

Es besteht keine Not???
Die Stadt hat kein Geld, das ist die Not, also wird verhökert was der Besitz hergibt.
Was wird nur gemacht wenn es nichts mehr zu verkaufen gibt???????

Es darf gebaut werden
von Hilli01 | #110-2

Und noch eins...
Es ist Herbeder Grundstück und nicht das von Witten, also sollten die Herbeder Entscheiden können was daraus wird

Hallo Hilli,
von vomDach | #110-3

warum wurde dann in ganz Witten befragt?

Es darf gebaut werden
von Frasier | #110-4

Sein Sie doch froh vomDach, das es so war. Es wurden 5000 Stimmen gefordert um den Bürgerenscheid zu ermöglichen. Das der Massstab für Witten. Wären nur Herbeder Stimmen notwendig gewesen hätte man weniger sammeln müssen.

Ja Frasier,
von vomDach | #110-5

hätte man, aber die Herrschaften der BI waren ja so verbohrt, dass man es ja noch verteidigt hat, in Witten zu sammeln. Meine Meinung dazu, die BI hat Ihren Job auch in diesem Fall schlecht gemacht, Ergebnis, man macht sich sogar in der Zeitung untereinander dafür verantwortlich.

Und Sie, VomDach, ...
von mastaii | #110-6

haben null Ahnung vom Ablauf eines Bürgerbegehrens- und entscheids! Erst Kenntnisse sammeln, dann mosern!!! Und bitte beachten: Das Bürgerbegehren wurde vom "Arbeitskreis Zentrumsentwicklung" durchgeführt!

28.09.2012
18:42
Kurz und knapp...
von Muellermueller | #109

"Bürgerbegehren "Rettet die Meesmannstraße"; Information des Rates gemäß §
62 Abs. 4 GO
letzte Beratung: HFA 10.09.12/2
Vorlage: 0589/V 15
Der Rat nimmt vom Scheitern des Bürgerbegehrens „Rettet die Meesmannstraße“
Kenntnis"

2 Antworten
bitte, bitte....
von Muellermueller | #109-1

Jetzt nehmen doch auch Sie liebe BI ihr eigenes Scheitern zur Kenntnis.

Was wollen Sie denn damit sagen?
von faustus | #109-2

Das Scheitern des Bürgerbegehrens bedeutet nicht das Scheitern der Argumente gegen eine Ansiedlung im Gerberviertel. Und schon gar nicht eine Entscheidung darüber, ob wir Bürger dadurch das Recht auf Aufklärung der dubiosen Hintergründe, die zu dieser Fehlentscheidung geführt haben, verloren haben oder nicht.
Dieses Recht besteht nach wie vor! Und so lange die Entscheidungsträger die Karten nicht offen auf den Tisch legen, wird es weder in Herbede noch in Witten Ruhe geben.
Merken Sie sich das, Doppelmüller & Co.!

28.09.2012
18:38
Konsens und Gespräche sind nicht gewünscht und beabsichtigt,
von mastaii | #108

mal wieder nicht, auch bei den Edeka-Lobbyisten, Mitläufern und willfährigen Ja-Sagern nicht. Leider! Man fühlt sich im Recht, weil die da oben den Bürgern eine nicht gewollte Entscheidung aufoktroyiert, die, wenn sie denn realisiert werden sollte, allen Bürgern teuer zustehen kommt. Es geht darum, die Gründe und besonders die Hintergründe der Ratsentscheidung zur Aufhebung des Moratoriums zu erfahren. Hier wurde ohne Not und unter falschen Voraussetzungen das Moratorium gekippt, obwohl in ihm vom Rat klare Bedingungen für eine Aufhebung genannt wurden, gegen die jetzt die Ratsmitglieder selbst verstoßen haben. Das Recht dazu haben sie, aber der mündige Bürger wüßte gerne warum diese Fehlentscheidung getroffen wurde!? Dies ist die erste zu klärende Frage bei einem moderierten Gespräch. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß es dazu kommen wird.
Wenn die Befürworter einer alternativen Nutzung des Gerberviertels so sturköpfig wie die Claqueure wären, würde es Klagen und Anzeigen hageln ...

28.09.2012
15:28
Bei der Standortverlagerung handelt es sich nicht um ein Spiel, Herr_Matthias,
von faustus | #107

bei dem jemand "gewinnen" oder "verlieren" kann. Es wäre für die Diskussion über die zukünftige Entwicklung Herbedes sicher besser gewesen, wenn das Bürgerbegehren die erforderliche Anzahl der Unterschriften gehabt hätte. Aber nicht, um zu "siegen", sondern Platz zu schaffen, für eine vernünftige Diskussion.
Denn Eile ist nicht geboten. Nur die Befürworter machen in Hektik und sagen, der Zug sei abgefahren. So ein Blödsinn!
Es ist ja klar, dass Sie AVAAZ ganz schrecklich finden. Meinen Sie, es gebe an einer Organisation wie der SPD oder CDU nur positive Kritiken?
Man muss auch nicht mit AVAAZ einverstanden sein, um das Angebot von Bürgerpetitionen gut zu finden. Für verdiente Herbeder Sozialdemokraten, die mit einem Verbot des Bürgerbegehrens liebäugeln, wenn Bürger von ihrem gesetzlich verankerten Recht Gebrauch machen, ist dies sicher ein Graus!
Die Dachorganisation von Greenpeace sitzt übrigens ebenfalls in Amerika, aber die werden Sie wahrscheinlich auch nicht mögen.

2 Antworten
Doch Faustus,
von vomDach | #107-1

es ist die Frage wer verlieren kann.
Jetzt hier den großen Aufstand planen und 8 Jahre lange keinen Vorschlag mit einem Finanzierungsvorschlag geben.

Wozu leistet sich Witten die teuerste Verwaltung des Ruhrgebiets, wenn
von faustus | #107-2

die Verwaltungsfachleute, die auch von Ihren fürstlichen Steuergeldern bezahlt werden, nicht einmal dazu in der Lage wären, ein ordentliches Konzept für die zukünftige Entwicklung Herbedes vorzulegen!
Halt! Stopp! Die Verwaltung hatte 2006 nach einem Workshop in Herbede angefangen daran zu arbeiten, das Ergebnis des Workshops stand kurzfristig sogar auf der Homepage der Stadt, und war dann plötzlich wieder verschwunden. So etwas aber auch!

Suchen Sie sich Ihre Schuldigen nicht bei engagierten Herbeder Bürgern, nicht einmal bei "der" Verwaltung, sondern gefälligst woanders, vomDach!

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