Erster Schnee hüllt Witten in winterliches Weiß

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Was wir bereits wissen
Die Verkehrslage war entspannt. Räumfahrzeuge am 27. Dezember bis mittags unterwegs. Zum Rodeln reichte es nicht, trotzdem hatte kleine Jelina Spaß.

Das erste, kurze Gastspiel des Winters verlief für die Polizei und die Feuerwehr „unauffällig“. Im Stadtgebiet kam es weder zu Glatteisunfällen, noch musste jemand aus dem Graben gezogen oder die Kreissäge eingesetzt werden.

Nach einer Kontrollfahrt am Samstagmorgen schickte Einsatzleiter Rolf Turowski den städtischen Winterdienst raus. Fünf Streufahrzeuge waren im Einsatz. Bis mittags streuten sie alle Straßen der ersten drei Stufen – die wichtigsten Haupt- und Nebenstraßen – mit Salz ab. Die Straßen der vierten Stufe wurden nicht angefahren – „da passen wir meist gar nicht rein“, so Turowski. Hauptgrund seien parkende Autos. Insgesamt fuhren die Autofahrer den Wetterverhältnissen angepasst.

Eiskratzer und Schneeschieber raus – hieß es für viele Bürger in höhergelegenen Stadtteilen. In Schneetreiben hatten Jennifer (31) und Tochter Jelina (3) Civic sichtlich Spaß, die heimische Einfahrt in Durchholz freizuschaufeln. Die Rodelpartie mit Oma und Opa fiel leider aus. Die weiße Pracht hielt nämlich nicht lange. Der Schnee war nass und zum Rodeln ungeeignet. Diese Erfahrung machten viele, die mit Kind und Schlitten am Hohenstein ihr Glück versuchten. Dann baute man lieber auf Schneemänner oder einen Winterspaziergang.