Erneuerung der Wittener Straße steht in den Startlöchern

Im Berufsverkehr bildet sich auf der Wittener Straße immer wieder ein Rückstau, hier im Bereich der Aral Tankstelle.
Im Berufsverkehr bildet sich auf der Wittener Straße immer wieder ein Rückstau, hier im Bereich der Aral Tankstelle.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Staugeplagte Autofahrer profitieren von dem Ausbau zwischen Hammertal und Autobahnzubringer Herbede aber nicht. Eine weitere Ampel folgt.

Witten..  Die im Berufsverkehr sowieso schon überlastete Wittener Straße zwischen Steinenhaus (Hammertal) und dem Autobahnzubringer Herbede soll noch in diesem Jahr zur Großbaustelle werden. Schon Mitte Februar lässt Straßen NRW für die Erneuerung der L924 Bäume fällen.

Mit einer Entschärfung der Staus, die Autofahrer morgens in Richtung Witten und nachmittags gen Hattingen nerven, ist nach dem Neubau allerdings nicht zu rechnen – die Baumaßnahme erfolgt, weil die Trasse marode ist und die Kreuzung mit der Kämpenstraße entschärft werden muss. Neben der neuen Asphaltdecke wird auf der Straßenseite gegenüber dem Schrotthandel Bötzel ein Rad- und Gehweg angelegt. Für eine bessere Entwässerung wird ein Regenrückhaltebecken gebaut.

Ortskundige hatten einen Kreisel gefordert

An der Einmündung Kämpenstraße und dem gegenüberliegenden Gewerbegebiet (EK Fahrzeugtechnik) ist eine Ampelanlage geplant, weil man zu Stoßzeiten kaum nach links oder rechts auf die viel befahrene Wittener Straße abbiegen kann. Ortskundige hatten hier stets einen Kreisel gefordert – weil sie befürchten, dass eine Ampel den Dauerstau noch verschlimmert.

Straßen NRW bevorzugt aber eine Ampel – weil man sonst Land aus Privatbesitz ankaufen müsste und weil der Abstand vom Kreisel zur Ampel des Autobahnzubringers zu gering wäre, wie Sprecher Michael Overmeyer erläutert. Ein Rückstau könne bis in den Kreisel reichen. Stattdessen sollen beide Ampeln zeitgleich geschaltet werden, um für eine grüne Welle zu sorgen.

Entlang der Straße werden nun von Mitte bis Ende Februar 9000 qm Fläche gerodet. Das seien etwa 150 kleinere Bäume und Büsche. Laut Overmeyer wurde dafür ein Artenschutzgutachten erstellt. Ein Biologe wird die Rodung begleiten, die Straße werde dabei nicht gesperrt. Wann der eigentliche Ausbau beginnt, weiß Overmeyer noch nicht – die Ausschreibung wird vorbereitet.