Erinnerung an Tuwim, Döblin und Tucholsky

Die Reihe zum 25-jährigen Bestehen des Freundschaftsvereins Tczew - Witten geht am morgigen Dienstag um 19 Uhr im Johanniszentrum, Bonhoefferstraße 10, mit einem Gesprächsabend über die Schicksale dreier bekannter Literaten aus Polen und Deutschland weiter: Tuwim, Tucholsky und Döblin.

„Jüdische Intellektuelle in Polen und Deutschland“ heißt der Titel der Veranstaltung. Dr. Monika Bednarczuk von der Ruhr-Universität Bochum wird über die Lebensläufe der aus jüdischen Elternhäusern stammenden Autoren berichten und Vergleiche ziehen. Die drei Autoren haben anerkannte und bleibende Beiträge zur Entwicklung der Sprache und Literatur ihrer Länder geleistet.

„Julian Tuwim (1894-1953) ist bis heute in Polen sehr beliebt. Jedes Kind lernt die Polnische Sprache auch anhand seiner Lyrik kennen und lieben“, erklärt Peter Liedtke, Vorsitzender des Freundschaftsvereins. In Deutschland sei jedoch praktisch nur sein Gedicht „Lokomotive“ in der Übersetzung von James Krüss bekannt geworden. Doch ebenso wie Tucholsky und Döblin setzte sich Tuwim in seinen Texten auch mit der Gesellschaft und seiner Zeit auseinander.

Weitere Infos zu der Veranstaltungsreihe finden sich auf der Internetseite www.tczew-witten.de/25

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