Erholung im Herzen der Stadt
31.10.2011 | 15:34 Uhr 2011-10-31T15:34:00+0100
Witten.Die Natur in die Stadt bringen, so lautete vor 56 Jahren die Devise. Gesagt, getan und kurze Zeit später entstand der Lutherpark. Nach mehreren Umbauten gilt die zentral gelegene Grünfläche mittlerweile als Anlaufpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien.
Zwei von der Lutherstraße getrennte Wiesen bilden den beliebten Park. Auf der einen Seite kann man zwei riesige, kreisförmige Blumenbeete sehen, auf der anderen eine Skateranlage. Beide Seiten sind mit mehreren Sitzbänken bestückt und vom Mahnmal zum Gedenken der Gefallenen im zweiten Weltkrieg hat man einen guten Blick über die getrennten Bereiche. Im Herbst bietet der Park und seine Bäume, die mit roten und gelben Blättern geschmückt sind, einen schönen Anblick. Dass an dieser Stelle bis 1954 einmal ein alter Friedhof angesiedelt war, kann man sich heute kaum noch vorstellen.
Der Lutherpark galt nicht immer als Anlaufstelle für Kinder und Familien. Denn lange Zeit hatte der Park den Ruf als Sammelpunkt für Drogensüchtige in den Köpfen der Wittener inne. Diese Einstellung änderte sich erst nachdem der Verein „Haus im Park“ 1998 den Süchtigen eine Möglichkeit bot, sich mit anderen Betroffenen geschützt vor den Blicken der Anwohner zu treffen. „Außerdem bekommt man in dem kleinen Haus im Park nicht nur steriles Besteck, sondern auch einen Ansprechpartner, wenn man der Sucht entkommen möchte“, betont Stadtsprecher Helmut Sonder.
Die 13-Jährigen Anne und Paul kommen oft nach der Schule in den Lutherpark und fahren in der Skateranlage mit ihren Geländerädern. „Der Park ist so zentral gelegen, dass man direkt nach der Schule hier her kommen kann. Alle anderen Anlagen sind weiter weg“, meinen die beiden Schüler. Auch im Herbst nutzen die Jugendlichen und ihre Freunde die Anlage häufig. „Aber erst nachdem wir ein paar der Blätter von den Halfpipes entfernt haben.“
Auf der anderen Seite des Parks steht ein Klettergerüst und eine Rutsche. Dort können sich Kinder mit ihren Eltern aufhalten und müssen keine Angst haben, von einem Fußball getroffen zu werden. „Das war der Sinn der Trennung. So können die Jugendlichen spielen und die Kleinen haben ihre Ruhe“, meint Sonder. Die Anlage und das Klettergerüst wurden 2001 durch das Kinder- und Jugendparlament und das Jugendamt gemeinsam mit Kindern aus der Nachbarschaft entworfen. Nach 400 000 Euro Kosten erstrahlt der Lutherpark seit 2005 nun im neuen Glanz.
Im Herbst finden sich zwar nicht so viele Besucher im Park ein, aber einige wenige sind ihm treu ergeben. Die 70-Jährige Heidemarie setzt sich jeden Morgen bei schönem Wetter auf ihre Lieblingsbank. „Die frische Luft tut mir gut und es nicht weit von mir entfernt. Ich möchte den Lutherpark nicht mehr missen.“
07:46
Ich muss myreiter Recht geben. Hinzu kommt, dass, vor allem auf der Seite zwischen Ardeystraße und Lutherstraße, eine Erholung zwischen lärmenden und pöbelnden Alkoholikern/innen nicht möglich ist. Alle paar Wochen sieht man mal die Polizei einschreiten. Dann wird es für einige Tage besser. Spätestens eine Woche später ist wieder alles im alten Zustand.
16:37
wann wacht diese stadt witten endlich mal auf ? hunde**** an den neuen schuhen, bierflaschen, drogenspritzen u.s.w. , was los ?
Wenn man objektiv ist hat sich doch schon vieles gebessert