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Wohlfahrtsverbände

Entsetzen über angedachte Kürzungen

08.02.2010 | 12:45 Uhr

Die Wohlfahrtsverbände im Kreis reagieren mit Entsetzen auf eine Vorlage für den Sozialausschuss des Kreises, nach der die Pauschalzuschüsse halbiert werden sollen. „Das müssen wir als Aufkündigung des guten Miteinanders werten”, sagt Mechthild Weickenmeier vom Paritätischen Wohlfahrtsverband.

„Zumal die Förderung ohnehin nicht sehr üppig war”, ergänzt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände. Pro Verband seien es seit 1999 unter 30 000 Euro gewesen. Weickenmeier weist auf das soziale Engagement von – allein im EN-Kreis – über 3 000 hauptamtlich und rund 1 000 ehrenamtlich Beschäftigten hin. Von der Politik erwarte sie, „dass die bisherige Zustimmung zur Arbeit nicht nur ein Lippenbekenntnis war, sondern auch in schwierigen Zeiten wie der derzeitigen Finanzkrise durchträgt”.

Redaktion Witten

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