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Entendöner bei Hoppe’s

31.08.2011 | 14:13 Uhr
Entendöner bei Hoppe’s
Stefanie und Bernd Hoppe von Hoppe’s sinn.esslust sind die einzigen Wittener Gastronomen beim Zeltfestival Ruhr. Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool

Witten.Mit der mobilen Küche auf dem Zeltfestival unterwegs. Das bedeutet 17 Tage anstrengende Arbeit für Azubis und Chefs. Auch „Hoppe’s sinn.esslust“ ist auf den Zug des Festivals aufgesprungen - als einzige Wittener.

20 Gastronomen buhlen um die Gunst der Besucher des Festivals. Dabei steht keiner dem anderem im Weg. Denn ob es nun Flammkuchen, Torte oder Crêpe ist - kein Gericht gibt es zweimal auf der Piazza. So auch bei Hoppes. Ihre Spezialität ist der Entendöner, den sich Bernd Hoppe ausgedacht hat. „Ich war am Anfang sehr skeptisch, aber die Gäste lieben es und reißen ihn uns förmlich aus den Händen“, meint Chefin Stefanie Hoppe. In einem großen Stück Fladenbrot wird Entenbrust gemeinsam mit Rucolasalat und Kirschtomaten serviert - für 8,50 Euro. Das Besondere daran ist der Kontrast. „Wenn man an Döner denkt, hat man ein bestimmtes Bild vor Augen. Und wir schaffen etwas völlig Neues“, erklärt die Chefin.

Seit 2001 arbeitet das Ehepaar gemeinsam in der Gastronomie. Eine Zeit lang zauberten sie das Essen für den Saalbau. Mittlerweile wollen sich Hoppes aber wieder auf die Basis, das heißt ihr Hotel in Annen und das Catering, konzentrieren. Vor dem Zeltfestival bekochten Hoppes „Bochum kulinarisch“. Der Unterschied der Veranstaltungen ist deutlich. Denn während man sich bei „Bochum kulinarisch“ darauf verlassen kann, dass die Gäste wegen dem Essen kommen, muss man auf dem Zeltfestival damit leben, dass man nur die zweite Geige neben den Konzerten spielt. Stefanie Hoppe sieht es dennoch entspannt: „Manche Kunden kommen extra zum Zeitpunkt der Konzerte. Dann wissen sie, dass sie einen Platz bekommen und ihre Ruhe haben.“

Mit insgesamt fünf Azubis im Service - und Küchenbereich sind Hoppes gut gewappnet. „Nur Petrus hat uns nicht immer lieb“, meint die Chefin, die trotz des schlechten Wetters, das den Zeltbetreibern dank eigener Wetterstation auf dem Gelände immer rechtzeitig mitgeteilt wurde, eine positive Bilanz ziehen kann.Vor allem die Kollegialität unter den Standnachbarn gefällt ihr. „Man ergänzt sich und greift sich zum Beispiel im Service auch unter die Arme.“

Ob die Gastronomen im nächsten Jahr wiederkommen, wissen sie noch nicht. Das hänge von der Auftragslage ab. Stefanie Hoppe weiß aber: „Das Festival ist wirklich toll und immer einen Besuch wert.“

Franziska Bombach

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