Eltern protestieren im Rathaus gegen Aus des Augustinchens

Elternvertreter des Augustinchens treffen im Rathaus auf Bürgermeisterin Sonja Leidemann
Elternvertreter des Augustinchens treffen im Rathaus auf Bürgermeisterin Sonja Leidemann
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Liste mit über 1800 Unterschriften an Sonja Leidemann überreicht. Was Wittens Bürgermeisterin den Familien des Innestadt-Kindergartens sagte

Witten..  Das Aus des Augustinchens ist seit Monaten beschlossene Sache – dennoch wollen Eltern die Schließung der Innenstadt-Kita nicht so einfach hinnehmen. Donnerstag überreichten sie Bürgermeisterin Sonja Leidemann über 1800 Unterschriften, die sie gegen das Ende des evangelischen Kindergartens gesammelt hatten.

„In Witten fehlen in diesem Jahr über 400 Kindergartenplätze. In der Innenstadt ist der Druck besonders hoch. Die Schließung des Augustinchen ist widersinnig“, brachte es Nadine Frey vom Elternrat auf den Punkt.

Kirche hat Sanierungsstau verursacht

„Ich kann ihren Frust verstehen“, erklärte Petra Klein vom Jugendamt. „Aber wir haben als Stadt nicht die finanziellen Mittel, um das Augustinchen zu sanieren.“ Und: „Die evangelische Kirche hat einen Sanierungsstau verursacht. Sie hätte sich viel eher um das Objekt kümmern müssen.“

Sowohl Leidemann als auch Klein versicherten, dass man mit Hochdruck an dem Problem der fehlenden Kita-Plätze in der Innenstadt arbeite. „Ich zeichnet sich auch schon eine Lösung ab“, sagte Klein. Öffentlich könne diese aber noch nicht gemacht werden, da sie noch nicht in trockenen Tüchern sei. „Wir lassen die Familien nicht im Regen stehen.“