Eine schöne Straße zum Wohnen

Eine typische Straße zum Wohnen und Schlafen ist die Eckardtstraße in Annen. Sie ist knapp zwölfhundert Meter lang und führt vom Rheinischen Esel an der Herdecker Straße bis zum alten Kirmesplatz an der Schleiermacherstraße. Rechts und links stehen Wohngebäude – Bürger- und Mietshäuser sowie moderne Wohnkomplexe mit Eigentumswohnungen. Im mittleren Bereich ist die Straße verkehrsberuhigt. Pflasterkissen bremsen das Temperament der Autofahrer.

1929 erhielt die Straße ihren Namen. Benannt wurde sie nach der ehemaligen „Ziegelei von Eckardt“ und der gleichnamigen Branntweinbrennerei, die nach einem alten Stadtplan aus dem Jahr 1884 an dieser Straße lagen. Ganz früher hieß sie übrigens Wullenstraße. Wir sprachen mit Anwohnern.

Wohnen ist hier einfach wunderbar. Die Eckardtstraße ist verkehrsberuhigt. Und nur Anwohner fahren hier entlang. Als Abkürzung ist sie scheinbar nicht beliebt. Für Familien mit Kindern ist es hier wirklich optimal, denn viele Häuser haben nach hinten raus einen Garten. Kindergärten und Schulen sind gar nicht weit. Auch das Steinbachtal ist nur einen Steinwurf entfernt. Darüber freuen sich besonders unsere Hunde Emmy und Jamie. Da gibt es nichts zu meckern.
Melanie Zielinski, 37
Jennifer Scherer, 27. Die junge Wittenerin ist in der Eckardtstraße sogar aufgewachsen.

Leider gibt es hier oben keine Geschäfte. Nur einen Bäcker für die Frühstücksbrötchen. Wir haben noch nicht mal einen Kiosk. Zum Einkaufen fahre ich immer mit dem Bus runter nach Annen. Im Winter allerdings ist es manchmal problematisch – wenn bei Glatteis der Bus nicht fährt. Dann finde ich es ziemlich mühselig, den Einkauf den ganzen Berg heraufzuschleppen. Aber meistens fährt mich mein Sohn Ozan. Auch meine Enkelin Aylin kommt mich häufig nach der Schule besuchen. Dann essen wir gemeinsam zu Mittag. Die Nachbarn sind nett. Aber man wünscht sich nur einen guten Tag und einen guten Weg.
Marion Stefanski, 60

Ich wohne seit elf Jahren hier im Quartier. Und fühle mich eigentlich sehr wohl. Die Infrasruktur ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Bushaltestellen sind in der Nähe. Aber mit dem Auto ist es komfortabler. Geschäfte und Ärzte sind unten im „Dorf“. Ich habe keinen Grund zum Meckern.
Alfred Maroni, 71

Schön und ruhig wohnen wir hier seit mittlerweile sechs Jahren. Hier sind auch meine Söhne Jan (4) und Daniel (2) geboren. Und sie sollen auch hier aufwachsen.Viele Familien sind hier zu Hause. Und zu denen haben wir einen guten Kontakt. Kindergärten und Schulen sind im näheren Umfeld. Schöne Spielplätze gibt es auch, beispielsweise den „In der Mark“. Den Großeinkauf erledigen wir mit dem Auto. Denn für einen Vier-Personen-Haushalt brauche ich ziemlich viel. Ansonsten fahren wir mit den Kindern gerne zum Hohenstein. Dort ist es wirklich schön. Besonders der Streichelzoo gefällt uns gut.“
Olga Eichwald, 30