Eine große Gesellschaft ist das Ziel

Was liegt wo im Argen, wo ist Handlungsbedarf? Solche Fragen will Thorsten Kröger, neuer Geschäftsführer des Freizeitzentrums Kemnade, in den kommenden Monaten abarbeiten. Auf die Angebotsstruktur am See werde sich der Verschmelzungsprozesses mit anderen Revierparks und Freizeitgesellschaften erst einmal nicht auswirken. Vielleicht müsse man sich irgendwann von einzelnen Angeboten trennen. „Eine Schließungsdebatte ist damit nicht verbunden“, sagt Kröger.

Den Geschäftsführerjob in Kemnade erledigt er neben seiner Haupttätigkeit als Mitarbeiter im Büro der Direktorin des Regionalverbands Ruhr. Der RVR ist mit 69 Prozent Hauptgesellschafter des Freizeizentrums. Witten, Bochum und der EN-Kreis halten weitere Anteile. Ziel des Fusionsprozesses ist die Bildung einer großen GmbH. Den Kemnader See besuchen jährlich rund 1,5 Millionen Gäste, das Freizeitbad knapp 400 000.