Kommentar

Eine gewiefte Taktikerin

Bürgermeisterin Sonja Leidemann will zum dritten Mal für die SPD antreten. Das ist das von ihr längst erwartete Signal zumindest an die eigene Partei, die immer noch um ihre Kandidaten ringt. Die gewiefte Taktikerin versucht nun alles, die Truppen hinter sich zu sammeln.

Allerdings hätte man sich mehr Klarheit gewünscht. Was ist, wenn die SPD sie am 7. März nicht nominiert, wenn es vorher keine Mitgliederbefragung gibt? Da bleibt Leidemann schwammig. Aus ihrer Sicht ist das zwar verständlich, will sie die Genossen in dieser Phase doch nicht verprellen, etwa mit der Ankündigung, vielleicht auch als unabhängige Kandidatin anzutreten. Doch Transparenz ist anders.

Und Schweppe, der Leidemann-Vize im Rathaus? Er lotet noch seine Chancen aus. Gibt es ein Duell der Giganten? Die Amtsinhaberin nimmt die Herausforderung an.

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