Ein Verlust für Witten

Was seine Dezernenten angeht, ist Witten gut aufgestellt. Einer wird das Trio nun verlassen. Stadtbaurat Markus Bradtke folgt dem Ruf ins größere Bochum. Wer will ihm das verdenken. In Witten hat er in neun Jahren gerade in der Innenstadt Spuren hinterlassen.

Dass ihm nicht alles glückte, gehört zum Job (Netto statt Rewe an der Ardeystr., Dächer Pestalozzi, keine Lösung für Kornmarkt, ZOB anfangs ohne Elektronik). Von der Politik bezog er bisweilen Prügel – und hielt dagegen. Das ehrt ihn. Er war kein Baurat von Grokos Gnaden. Sein Weggang: ein Verlust.