„Ein Armutszeugnis der CDU“

Zu „Chancen für Leidemann sinken“ (Online: „Für Wittener Bürgermeisterin wird’s nun richtig schwer“)

So lange Herr Schweppe nicht darlegt, wie das Streitthema „Verlegung der Hardensteinschule“ gelöst werden kann, ist er für mich nicht wählbar. Carsten Rensinghoff


Das ist ein Armutszeugnis der CDU. Nach zwei gescheiterten Wahlperioden hat man es nicht geschafft, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Mit Ihrer Machtgeilheit und dem Geschiebe um lukrative Aufsichtsratposten geht sie nun völlig im Sumpf und Filz der SPD unter. Das sind keine guten Vorraussetzungen, die Probleme Wittens nachhaltig zu lösen.Wenn Schweppe nun die Speerspitze dieses Parteienklüngels werden soll, muss er mit den Wölfen heulen, ob er will oder nicht. Etwas anderes werden die Genossen wohl nicht von ihm erwarten. Diese Hörigkeit hat Sonja Leidemann nicht. Deshalb ist es wichtig, dass sie kandidiert und ihren Weg geht. Bleibt nur zu hoffen, dass der Bürger genug vom Hickhack der GroKo hat und an der Urne frei von Parteisympathie seine Entscheidung trifft.

Kennerlein


Der Mann (gemeint ist Frank Schweppe, Anm.d.Red.) ist doch völlig unglaubwürdig. Da es mit seinem geliebten Posten nicht geklappt hat, möchte er jetzt das werden, was er noch vor seiner Pleite als Landrat völlig ausgeschlossen hat. habverstanden


Den anderen geeigneten Kandidaten ist das Bürgermeistereinkommen ohne die Nebenverdienste, die sich ein Polizeipräsident und ein kommunaler Spitzenbeamter unter den Nagel gerissen haben, schlicht zu niedrig. Jüngere müssen sowieso genau abwägen, ob sie nach einer Amtsperiode wieder im alten Beruf Fuß fassen können. Ältere in hoch dotierten Jobs sind an ein Einkommen gewöhnt, auf das sie ungern verzichten. Sie können ihr finanzielles Lebensziel mit einem Bürgermeistereinkommen nicht erreichen.Der Weg, den Schweppe geht, ist sicherlich kein leichter. Hat die SPD noch einen Funken Verstand, wird sie sicherlich keinen Einheitskandidaten aufs Schild heben.