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Eck-Gastronomie in Wittens Stadtgalerie hat’s schwer

20.02.2013 | 05:00 Uhr
Eck-Gastronomie  in Wittens Stadtgalerie hat’s schwer
Hier waren früher Arzneien erhältlich. Kerstin Huttanus, Center-Managerin, der Stadtgalerie in Witten gibt sich zuversichtlich, dass der Leerstand bald Vergangenheit ist.Foto: Thomas Schild

Witten. Noch immer stehen drei Ladenlokale in der Stadtgalerie leer.

Seit der Schließung von Runner’s Point, einer Apotheke und einem italienischen Lokal gibt es noch keine Nachfolger. Doch die Verhandlungen mit möglichen Mietern laufen zurzeit. In einigen Fällen sind sie offenbar schon fortgeschritten.

Herrenmode ein schwieriges Feld

In dem Ladenlokal im Erdgeschoss, wo einst die Apotheke war, könnte laut Center-Management am ehesten wieder geschäftiges Treiben herrschen. So viel lässt Markus Dornblut (47) durchblicken. Er ist dafür zuständig, neue Pächter zu gewinnen. Von Kundenbefragungen weiß das Management, dass eine Apotheke nach wie vor in dem Einkaufszentrum gewünscht ist. Ein einzelner selbstständiger Apotheker aus der Ruhrstadt wird dort jedoch keine weitere Filiale eröffnen. „Die haben kein Interesse.“ Potenzielle Kandidaten von auswärts prüften die Ansiedlung in den 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten derzeit.

Einkauszentrum
Stadtgalerie lässt Besucher zählen

Knapp 50 Ladenlokale gibt es in der Stadtgalerie: u.a. viel Mode, Schuhe, Handy-Shops, Spielwaren, Elektronik. Im Untergeschoss ist Fast Food angesiedelt, italienisch, türkisch, chinesisch, aber auch Pommes und Currywurst. Seit Januar schließen die meisten Geschäfte fest um 19 Uhr. In den ersten Jahren waren die Läden bis 20 Uhr geöffnet.

Große Ketten schätzen Witten für ihre oft „vorkonfektionierten“ Ladensysteme als schwierigen Standort ein, so Center-Managerin Kerstin Huttanus. Doch sie glaubt, dass die Kundenströme deutlich besser sind als angenommen. Um dies zu untermauern, soll die Zahl der Besucher mit Technologie der Wittener Firma Crosscan gemessen werden.

Aber auch ein ganz anderes Angebot käme in Frage. „Ein Herrenausstatter würde das Angebot sicherlich gut ergänzen“, sagt Center-Managerin Kerstin Huttanus . Doch gerade in diesem Bereich sei es schwierig, einen passenden Anbieter zu finden. Im Gegensatz zu Frauen seien die Herren weitaus weniger einkaufsfreudig. Dagegen sieht der Geschäfte-Anwerber Dornblut großes Potenzial für einen Laden mit Dessous und Slips. „Der Bereich Unterwäsche ist in Witten noch deutlich unterrepräsentiert“, betont der 47-Jährige.

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Kommentare
22.02.2013
20:02
Es fehlt ein weiteres "Zugpferd"
von bilar | #2

Der Stadtgalerie fehlt nach dem Saturn-Markt ein weiteres entscheidenes Zugpferd. Ein z.b. McDonalds, Burger King oder KFC würde diese Lücke...
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Eck-Gastronomie in Wittens Stadtgalerie hat’s schwer
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2013-02-20 05:00
Witten