Dortmunder Straße an der A 44 ist wieder frei

Die Autofahrer, die aus der Brauckstraße (links) kommen, können jetzt auf zwei Spuren auf die Dortmunder Straße einbiegen. Die rechte Spur führt die direkt auf die A 44 Richtung Bochum. Die neue Ampelanlag hier soll bis zum 29. April in Betrieb genommen werden.
Die Autofahrer, die aus der Brauckstraße (links) kommen, können jetzt auf zwei Spuren auf die Dortmunder Straße einbiegen. Die rechte Spur führt die direkt auf die A 44 Richtung Bochum. Die neue Ampelanlag hier soll bis zum 29. April in Betrieb genommen werden.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Neuer Asphalt ist der letzte Baustein zur Beseitigung des Unfallschwerpunktes. Außerdem sollen die Rückstaus in die Brauckstraße nun kürzer werden.

Witten..  Die Dortmunder Straße ist wieder in beide Richtungen freigegeben. Am Freitagmorgen wurden die gesperrte Auffahrt in Richtung Bochum geöffnet, die letzten Straßenmarkierungen wurden aufgetragen, gegen 15 Uhr konnten dann auch die Einbahnstraßenregelung in Richtung Witten sowie die Ring-Umleitung durch das Salinger Feld aufgehoben werden.

Zwei Tage nach dem angepeilten Termin (Mittwoch) gelang dem Landesbetrieb Straßen NRW, Niederlassung Bochum, damit beinahe Punktlandung. Die Verzögerung hatte nicht in seiner Hand gelegen. Als am 23. März nebenan eine Produktionshalle von HP Pelzer in Flammen aufging und eine riesige schwarze Wolke aufstieg, hatten sich auch die Straßenarbeiter in Sicherheit gebracht.

Beim Beginn der Arbeiten am 4, März war der Verkehr im Bereich des Autobahnanschlusses zusammengebrochen. Später stellten sich die Autofahrer besser auf die Umleitung ein – wer konnte, mied den Bereich ganz. Auf einer Gesamtlänge von 800 Metern wurde auf der Dortmunder Straße und auf dem ersten Stück der Brauckstraße (100 Meter) der alte Asphalt abgefräst und einen neue Schwarzdecke aufgetragen. „Jetzt haben wir keinen Karies mehr in der Fahrbahn“, zog Michael Rützel von Straßen NRW unter Anspielung auf die früheren „Löcher“ und Unebenheiten Bilanz.

Mit der jetzt wieder ebenen und griffigen Asphaltdecke wurde zudem das letzte Kapitel bei der Entschärfung des früheren Unfallschwerpunktes geschrieben. Den Anfang hatte die eine andere Abteilung von Straßen NRW, die für die Autobahnen zuständige Niederlassung Hamm, Mitte 2014 gemacht: Beide Ausfahrten der A 44 wurden auf zwei Spuren verbreitet und mit Ampeln ausgestattet, die Dortmunder Straße vor der Auffahrt Richtung Bochum ebenfalls verbreitert. Die Unfälle – noch achtmal hatte es im Gesamtbereich bis Juli gekracht – hörten danach schlagartig auf.

Ampeln werden noch ersetzt

Im Zuge der jetzt Neuasphaltierung wurde auch die Brauckstraße im Bereich der Einmündung erneuert. Autofahrer, die aus Richtung Ostermann kommen, können jetzt auf zwei Spuren nach links abbiegen – das soll Rückstaus ins Gewerbegebiet verhindern. An der Einmündung in die Dortmunder Straße stehen noch Baustellenampeln, die aber schon mit den neuen Ampel an den Auf- und Abfahrten getaktet sein sollen. Bis zum 29. April soll dort ebenfalls ein neue Signalanlage in Betrieb gehen.

Die ältere Ampelanlage an der Dortmunder Straße/Einmündung Salinger Feld konnte gestern wegen einer defekten Platine im Schaltschrank nicht wieder eingeschaltet werden. Dort bleibt bis zur Reparatur die mobile Ampel aus der Bauphase im Einsatz.

Die abgeschlossene Straßenerneuerung schlägt mit 362 000 Euro zu Buche, 103 000 Euro davon trägt die Stadt Witten.