Die Gesellschaft verbessern - aber „nachhaltig“
16.10.2011 | 18:56 Uhr 2011-10-16T18:56:00+0200
Witten.Zum „Tag der Ideen“ lud die Universität Witten/Herdecke an diesem Wochenende Studenten, Dozenten und Firmenvertreter - aber auch Schüler und interessierte Bürger aller Altersklassen ein.
Organisiert von einem vierköpfigen Studententeam, ging es beim „Tag der Ideen“ um Projekte, Visionen und Einfälle, die das gesellschaftliche Leben in Zukunft verbessern könnten. Im Fokus standen dabei vor allem Ideen, die das Prinzip der Nachhaltigkeit aufgreifen, sich also sozial und umweltbewusst auf regenerierbare Ressourcen stützen.
Michael Schramek, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Ecolibro referierte beispielsweise über die „Mobilität der Zukunft“ und hinterfragte dabei die Notwendigkeit von Firmenwagen. Eine zündende Alternativlösung hatte der Mitarbeiter der Beratungsfirma ebenfalls im Gepäck: Verschiedene elektrobetriebene Fahrräder und Roller sollen in Kombination mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel den PKW-Bedarf verringern.
Neben den unternehmerischen Ideen standen aber auch die „kleineren“ privaten Einfälle und Fragestellungen der Teilnehmer im Vordergrund. Diese konnten in so genannten „Open Space“-Workshops am Nachmittag ausgiebig untereinander erörtert werden. Von politischen Diskussionen über Demokratieformen bis hin zu kreativen Gesangs- und Tanzeinheiten war den Teilnehmern dabei keine Grenze gesetzt.
„Ich fand es besonders schön, dass man seine eigenen Ideen auf diese Weise mit Gleichgesinnten weiter entwickeln konnte“, resümierte die 21-jährige Johanna, die bald in Witten Medizin studieren möchte.
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