DGB erinnert an den Holocaust
26.08.2009 | 18:25 Uhr 2009-08-26T18:25:00+0200Der Deutsche Gewerkschaftsbund Ruhr gedenkt am 1. September, dem Antikriegstag, in der Johanniskirche der Opfer des Holocausts – genau 70 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
In diesem Jahr wolle man weg von dem Altüblichen der vergangenen Jahre und „ran an die Jugend”, so Reinhard Kötter, DGB-Vorsitzender in Witten. Deshalb solle weniger geredet werden. Wichtiger sei die Botschaft, die hinter der Veranstaltung stecke, meint der Gewerkschafter. „Nie wieder Krieg!” lautet die Botschaft. Das wollen die Organisatoren – dazu gehören das Wittener Friedensforum und der Freundschaftsverein Tczew-Witten – gerade auch Jugendlichen vermitteln: „Wir wollen den jungen Leuten aufzeigen, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist”, sagt Kötter.
Zeitzeugen erzählen
Um das Interesse zu wecken, steht an diesem Tag auch ein Theaterstück auf dem Programm – kurz, aber dafür umso eindringlicher. „Wie war das mit dem Krieg?” fragen Theaterfrau Beate Albrecht und ihr Team in dem gleichnamigen 20-minütigen Stück wider das Vergessen. In dem Stück sollen insgesamt vier Zeitzeugen und von Krieg Betroffene zu Wort kommen, um ihr Erlebtes in Worte zu fassen.
Abschluss der Gedenkveranstaltung, die um 17 Uhr beginnt, ist ein gemeinsamer Gang von der Johanniskirche zum Mahnmal im Lutherpark. Dort soll ein Kranz niedergelegt werden, um an die Opfer des Zweiten Weltkriegs zu erinnern.
21:47
Kann man nur unterstützen:
Ich hoffe nur auf mehr Teilnehmer als im letzten Jahr.
22:04
sehr schöner Artikel! sehr gute sache!