CDU-Politiker verteidigt Naturfreibad an der Ruhr in Witten

Hund sucht bei Hitze genau wie Herrchen und Frauchen Abkühlung: Badende in der Ruhr am Samstag, 4.7., dem heißesten Tag des Jahres
Hund sucht bei Hitze genau wie Herrchen und Frauchen Abkühlung: Badende in der Ruhr am Samstag, 4.7., dem heißesten Tag des Jahres
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Die Debatte um ein Naturfreibad hat nach dem tödlichen Badeunfall und den vielen Schwimmern in der Ruhr an den heißen Tagen wieder Fahrt aufgenommen.

Witten..  CDU-Ratsherr Tobias Grunwald hat die Forderung nach einem Naturfreibad an der Ruhr in Bommern verteidigt. Es könne Menschenleben retten, sagte er nach kritischen Äußerungen zu solchen Plänen in dieser Zeitung. Natürlich müsse eine Überwachung gewährleistet sein. Grunwald: „Dazu braucht es auch eine politische Entscheidung.“

Ausdrücklich teile er die Meinung, dass es keine gute Idee sei, das Baden in der Ruhr generell zu erlauben. Der Stockumer verweist auf Strömungen sowie Gefahrenstellen und immer wieder schlimme Badeunfälle wie zuletzt in dem Fluss.

„Relativ sichere Stelle zugänglich machen“

„Fakt ist aber auch, dass die Wittener trotz des jahrzehntelang bestehenden Badeverbots und Berichten über diese schrecklichen Unfälle im Sommer immer wieder in der Ruhr schwimmen wollen.“ Gerade weil so viele Menschen ohne Wissen um die Gefahren an ungeeigneten Stellen baden gingen, „wäre ein Naturfreibad eine gute Möglichkeit, den Leuten eine relativ sichere Stelle zugänglich zu machen.“ Gleichzeitig müsse ein Badeverbot an anderen Stellen stärkerkontrolliert werden.