Bund fördert Wittener Demokratie-Projekte mit 30 000 Euro

Das Vorgängerprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ ist inzwischen ausgelaufen. l
Das Vorgängerprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ ist inzwischen ausgelaufen. l
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Zehn Einzelprojekte profieren allein mit insgesamt 20 000 Euro von dem neuen Bundesprogramm „Demokratie leben“. Die Stadt sagt, wohin Gelder fließen.

Witten..  Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit““ hat der Wittener Begleitausschuss die ersten Gelder für zehn Projekte vergeben, immerhin 20 000 Euro..

Der Jugendtreff „Famous“ macht ein interkulturelles Rap-Projekt. Die Rudolf-Steiner-Schule lädt zum Fest der Kulturen. Die Initiative „Grenzfrei“ startet ein Vorhaben zur Unterstützung von Flüchtlingen. Die Vhs bietet das Sprachprojekt „Wortstark“ an. Und die Projektfabrik bildet einen Quartiers-Chor.

„Mitdenken und mitmachen“

Die Einzelprojekte widmen sich schwerpunktmäßig der Förderung interkultureller Kompetenz, der Unterstützung von Flüchtlingsfamilien und Integration. Hervorzuheben ist laut Stadt auch die Initiative des Jugendrings. Er habe sich bereiterklärt, die Organisation des „Jugendforums“ zu übernehmen. Es fördert mit 5000 Euro insbesondere Projekte von und mit Jugendlichen

Dazu wird es unter dem Motto „Mitdenken! Mitreden! Mitmachen!“ am Mittwoch, 24. Juni, eine erste Beteiligungsveranstaltung für die Hauptzielgruppe der 14- bis 20-Jährigen geben (17.30 Uhr, Johanniszentrum, Bonhoefferstr. 10). Für Maßnahmen im Themenfeld „gewaltorientierter Islamismus/Salafismus“ sind weitere 10 000 Euro für Witten bewilligt worden. Weitere Infos unter Tel. 02302/581-8680 und 581-5103