Brustzentrum verwendet gefährliche Implantate nicht
04.01.2012 | 16:50 Uhr 2012-01-04T16:50:00+0100
Witten.„Unsere Frauen sind ganz gelassen“, erklärt Dr. John Hackmann, Leiter des Brustzentrums am Marien-Hospital. Denn der Skandal um die gefährlichen Brustimplantate aus Frankreich habe für sie keine Bedeutung.
„Wir sind nicht davon betroffen, denn wir haben mit diesen Implantaten noch nie gearbeitet.“ Und das, so Hackmann, können die Frauen, die im Brustzentrum operiert wurden, auch ganz schnell selbst kontrollieren. Denn bereits vor der OP würden sie über den Implantathersteller informiert, dessen Name außerdem in den Unterlagen vermerkt sei, die die Frauen mit nach Hause nehmen. Deshalb habe es auch keine besorgten Anrufe in der Klinik gegeben.
„Wir verwenden Implantate eines deutschen und eines amerikanischen Herstellers“, erklärt der Arzt. Im vergangenen Jahr wurden 60 Implantat-Operationen am Brustzentrum des Marien-Hospitals durchgeführt. Meist handele es sich um krebsbedingte, seltener um ästhetische oder reparaturchirurgische Eingriffe
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