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Borussenstadion aus Lego kehrt nach Witten zurück

03.02.2016 | 17:41 Uhr
Ajit Grewal (links) hat das Borussenstadion aus Lego ersteigert. Mit Erbauer Rainer Nowak setzt er es derzeit zusammen. Foto: Thomas Nitsche

Witten.   Hotelier Ajit Grewal hat das Lego-Stadion von Borussia Dortmund für sein Haus Hohenstein in Witten ersteigert. Dabei war er gar nicht der Höchstbietende.

Das Legostadion von Rainer Nowak kehrt nach Witten zurück. Zunächst sah es aber gar nicht danach aus.

Drei Jahre hatte der Stockumer an seinem Mammutprojekt gebaut und es mit Hilfe von Borussia Dortmund fertiggestellt. Da das Borussenstadion aus Legosteinen mit gut 600 Kilo Gewicht selbst für das BVB-Museum „Borruseum“ zu groß ist, ließ es der Fußballerstligist für seine Stiftung „Leuchte auf“ versteigern. Den Zuschlag erhielt jetzt der Hotelier Ajit Grewal (45), der das Modell in seinem Haus Hohenstein wiederaufbauen lässt. Dabei war er gar nicht der Höchstbietende.

Zuschlag fürs zweithöchste Gebot

Dieser wohnt Kaiserslautern und war bereits nach Dortmund gekommen, um das Modell abzuholen. „Das war eine verrückte Geschichte“, sagt Marco Rühmann, Manager der Stiftung „Leuchte auf“. Der vermeintliche Käufer hatte nämlich noch nicht bezahlt und weigerte sich, die Geschäftsbedingungen des Online-Auktionshauses zu akzeptieren. „Das war uns zu windig“, sagt Rühmann. Deshalb zog der Verein die Reißleine.

Fan baut BVB-Stadion aus Legosteinen

So schlug Borussia Dortmund dem Wittener Ajit Grewal das Legosmodell zu, weil er mit 5200 Euro (rund der Hälfte des Materialwertes) das zweithöchste Gebot abgegeben hatte. Ein Borussia-Anhänger ist der 45-Jährige übrigens nicht: „Aber ich mag einfach den Fußball im Ruhrgebiet und wollte etwas Schönes für Witten tun.“ Künftig soll es in seinem Hotel der Öffentlichkeit zugänglich sein. Zudem freue ihn, dass er mit dem Geld durch die Stiftung Jugendprojekten hilft.

Erlös der Versteigerung könnte sogar in die Ruhrstadt fließen

Vielleicht fließt der Auktionserlös sogar in die Ruhrstadt. „Wenn sich Projekte aus Witten melden, die zu unserer Stiftung passen, würden wir uns freuen, sie zu unterstützen. Das wäre dann eine wunderschöne, runde Geschichte“, sagt Marco Rühmann. Indes wird Modellbauer Nowak in den nächsten Wochen helfen, das Legostadion mit seinen gut ein Millionen Steinen aufzubauen – und vielleicht sogar erweitern.

Oliver Kühn

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Borussenstadion aus Lego kehrt nach Witten zurück
Borussenstadion aus Lego kehrt nach Witten zurück
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2016-02-03 17:41
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