Blitzeis und vier Unfälle auf Wittens Straßen

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Was wir bereits wissen
Streufahrzeuge seit 6.30 Uhr unterwegs. Blitzeis erschwert das Arbeiten. Feuerwehr und Polizei vermelden im späten Vormittag keine größeren Einsätze im Stadtgebiet.

Witten..  Weiße Winterlandschaft auch in Witten am Freitag Morgen: Schon um 6:30 Uhr waren alle sechs Streufahrzeuge des städtischen Betriebsamtes ausgerückt, um vor dem einsetzenden Berufsverkehr Salz auf die Hauptverkehrsadern zu streuen. Auch die rund 30 „Handstreuer“ waren an Bushaltestellen, Treppen, Steigungen etc. unterwegs. Dann sackten die Temperaturen plötzlich um 3 Grad ab. Die Folge: Im ganzen Stadtgebiet bildete sich Blitzeis. Sogar auf den schon abgestreuten Straßen wurde es durch überfrierende Nässe wieder rutschig. Dann gab es kaum noch ein Durchkommen: „Auch unsere Streufahrzeuge steckten im Stau fest“, berichtet Einsatzleiter Rolf Turowsky.

Feuermehr vermeldete keine Einsätze

Größere Unfälle blieben laut Polizei dennoch aus. Bis neun Uhr waren die Beamten vier Mal auf den Straßen im Stadtgebiet im Einsatz, zu Schaden kam bei den Zusammenstößen aber nur Blech. „Ein paar Einsatzwagen sind momentan noch unterwegs“, sagte Polizei-Pressesprecher Volker Schütte gegen 10.30 Uhr. „Für so viel Schnee war es aber vergleichweise ruhig.“ Auch die Feuermehr vermeldete am späten Vormittag keine größeren Einsätze.

Busse hatten Probleme

Probleme hatten in den frühen Morgenstunden laut Bogestra auch manche Busse, die in Witten unterwegs waren. Die Linie 376 konnte die Haltestelle „Auf dem Schnee“ nicht anfahren. „Unsere Fahrzeuge kamen den Berg nicht rauf“, sagt Pressesprecher Christoph Kollmann. Auch die Haltestelle „Wartenberg“ in Borbach musste die Linie 375 auslassen. Kein Busverkehr der Linie 320 war zwischen Annen-S-Bahnhof und dem Wellerskamp möglich. Außerdem gab es erhebliche Verspätungen auf der Linie 310. „Bis zu 30 Minuten“, sagt Kollmann.