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Winter

Betriebsamt für Wintereinbruch gewappnet

14.01.2016 | 19:53 Uhr
Betriebsamt für Wintereinbruch gewappnet
In den Startlöchern: Markus Krabs (li.) füllt am Donnerstag bei strömendem Regen den Streuwagen von Andreas Klaus auf dem Fuhrparkgelände.Foto: Thomas Nitsche

Witten.   Wetterprognose sagt Schnee und Frost voraus. Über 1000 Tonnen Streusalz gelagert. Neuregelung im Winterdienst: Gut 15 Straßen profitieren.

Der Winter kommt. Die Wetterdienste sagen für diesen Freitag und das Wochenende Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt voraus. Auf Wittens Straßen könnte es somit glatt werden. Das Betriebsamt ist auf Eis und Schnee gut vorbereitet. Achtung: Beim städtischen Winterdienst fallen einige Straßen heraus, andere kommen dazu, die bisher nicht berücksichtigt wurden.

Die Generalprobe am Donnerstagmorgen ist gelungen. Nachdem der Winter bisher viel zu mild war, waren die Streuwagen erstmals im Einsatz. Die gute Nachricht: Alles funktioniert. Väterchen Frost wird die Männer vom Betriebsamt nicht kalt erwischen. Sollten die Prognosen zutreffen und es am Wochenende schneien, wird Witten mit über 1000 Tonnen Streusalz im bis unters Dach gefüllten Depot bestens dafür gerüstet sein.

Wer sich wundern sollte, dass bei ihm der Streuwagen kommt oder nicht kommt: Die Stadt hat ihr Straßenverzeichnis mit der Straßenreinigungssatzung überarbeitet. Es gibt 135 Änderungen. „In den meisten Fällen wurde die Satzung einfach nur an die tatsächlichen Begebenheiten angepasst“, sagt Thomas Bodang (46), stellvertretender Leiter des Betriebsamts. Das kann zum Beispiel nur eine Änderung der Hausnummer sein. Das kann aber auch bedeuten, dass der Winterdienst um manche Straßen künftig einen Bogen macht, dafür aber andere anfährt. Nehmen wir z.b. Noellestraße, Am Schichtmeister, Im Ardeytal und Markerbenhöhe: Diese Straßen sind gepflastert, nicht asphaltiert, sie wurden deshalb weder gereinigt noch gestreut, da beides bisher zusammengehörte. Weil Straßenreinigung und Streudienst in der überarbeiteten Satzung aber getrennt wurden, wird dort nun gestreut. Bislang war dies auf die Anlieger übertragen. Zirka 15 Straßen profitieren von der Neuregelung.

Nicht mehr vom Streuwagen angefahren wird die Rebecca-Hanf-Straße. Dort fiel auf, dass die Straße nicht „gewidmet“, also nicht förmlich öffentlich bekannt gemacht ist. Die Stadt ist hier nicht mehr zuständig. Gleiches drohte dem Rehnocken im Hammertal. Martin Kuhn von der SPD Buchholz/Kämpen war jedoch aufgefallen, dass die Straße vor 1962 gebaut wurde, somit als gewidmet gelte und zu räumen sei. Wobei die Stadt betont, dass nur gefährliche und „verkehrswichtige“ Straßen wirklich streupflichtig seien.

Nicht neu ist, dass Anlieger in der ganzen Stadt Gehwege selbst von Schnee und Eis befreien müssen. Hierbei gibt es aber auch eine Änderung: Die Bürgersteige müssen nun auf einer Breite von 1,50 Meter – ein halber Meter mehr als zuvor – geräumt werden. Thomas Bodang: „Damit Rollatoren und Rollstühle mehr Platz haben.“

Marcel Kling

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Betriebsamt für Wintereinbruch gewappnet
Betriebsamt für Wintereinbruch gewappnet
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2016-01-14 19:53
Witten