Beton-Schwein Kopf eingeschlagen

Auch die Künstlerin Petra Wolters ist sauer. Ihrem Beton-Schwein im Vorgarten ihres Hauses in Annen wurde von Unbekannten der Kopf eingeschlagen. Schon die dritte Attacke auf das lebensgroße Tier.

Das sitzt, nur mit einer Badehose bekleidet, auf einer Holzbank und entlockt vorbeigehenden Schulkindern, aber auch Erwachsenen stets ein Lächeln. Petra Wolters wohnt mit ihrer Familie in der Freiligrathstraße. Der von ihr erschaffene rund 80 Kilo schwere Eber wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag so übel zugerichtet, erzählt die 57-Jährige. „Die müssen einen Hammer bei sich gehabt haben. Sonst bekommt man diesen Beton nicht kaputt.“ Schon zwei Mal wurde das Schwein in der Vergangenheit samt Holzbank umgeworfen und hatte sich dabei Risse zugezogen.

Wolters vermutet, dass sich Jugendliche da einen üblen Scherz erlauben, über den sie aber gar nicht lachen kann. „So etwas finde ich asozial. Ich habe den Kaffee auf.“ Die Polizei hat ihr wenig Hoffnung gemacht, dass man die Übeltäter schnappen wird. „Ich habe zwei kräftige Jungs und einen Hund zuhause. Irgendwann erwischen wir die.“

Die Künstlerin will ihr Beton-Tier jedenfalls restaurieren. Der Eber hatte übrigens auch einmal eine „Frau“, wie sie schmunzelnd erzählt. Die befindet sich in Sicherheit. „Ich habe sie verkauft!“