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Diebstähle

Beim TuS Stockum in Witten gehen Langfinger um

19.02.2016 | 15:02 Uhr
Beim TuS Stockum in Witten gehen Langfinger um
Der Ort des Verbrechens:Foto: Thomas Nitsche

Witten.   Es gab schon zwei Diebstähle im Kabinentrakt an der Pferdebachstraße, bei denen die Täter wohl ganz genau Bescheid wussten. Die Fälle sind mysterös.

Aus sportlicher Sicht läuft’s für die Kreisliga-Fußballer des TuS Stockum derzeit ziemlich gut. Dennoch drücken dunkle Wolken an der Pferdebachstraße auf die Stimmung.

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Monate schlugen Langfinger während des Trainings der Seniorenteams im Kabinentrakt zu.

Besonders pikant daran: Der oder die Täter wussten offenbar ziemlich genau Bescheid, wann und wo Beute zu machen war.

Anfang Dezember letzten Jahres begann der ganze Spuk beim TuS. Vor dem Training verstauten die Spieler ihre erhaltenen Umschläge mit Aufwandsentschädigungen etwas sorglos in ihren Sporttaschen in der Umkleidekabine. Nach der Übungseinheit dann der Schock: Plötzlich fehlten einige der Kuverts. Und zwar die jener Spieler, die vermeintlich am großzügigsten für ihre sportliche Leistung im rot-weißen Dress entlohnt werden. Kurios war zudem, dass die Prämien normalerweise schon vor dem Tag des Diebstahls an die Akteure hätten ausgeschüttet werden sollen, ausgerechnet diesmal aber mit einiger Verzögerung eintrafen. Entweder starker Zufall, oder die Täter hatten Kenntnis davon.

Vor wenigen Wochen folgte dann der nächste Diebstahl auf der Bezirkssportanlage. Die in einem Ballschrank auf dem Kabinengang eingeschlossenen Wertsachen der Kicker waren nach dem Training verschwunden, der gut gesicherte Aluminium-Container mit großer Kraft und schwerem Gerät aufgehebelt. Die Umstände des Einbruchs schüren wie schon beim ersten Strafdelikt den schlimmen Verdacht, dass die Täter zumindest aus dem Umfeld des Vereins kommen könnten.

Auch zweiter Diebstahl mysteriös

Durch den ersten „Bruch“ vorsichtig geworden, schlossen die Stockumer Fußballer ihre Smartphones, Geldbörsen sowie Autoschlüssel seither in der Umkleidekabine des Trainerstabs ein. Nur dieses eine Mal musste noch einmal der Alu-Schrank herhalten. Und prompt waren die Sachen verschwunden – zumindest für einige Stunden.

Noch in der Nacht fand ein Spieler per Handyortung nicht nur seine eigenen Wertsachen, sondern auch die seiner Vereinskameraden fein säuberlich am Straßenrand bei einem nahegelegenen Autohaus abgelegt. Lediglich ein iPhone sowie das Bargeld der Akteure fehlten. „Das ist schon alles sehr merkwürdig“, befand auch Stockums Fußball-Abteilungsleiter Frank Richter, der im gleichen Atemzug allerdings betonte, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Verantwortlichen und Spielern im Verein sehr gut sei. Dennoch: Die Umstände der Taten sind zu mysteriös, um einen internen Täter nicht wenigstens in Betracht zu ziehen.

Maximilian Pleger

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Beim TuS Stockum in Witten gehen Langfinger um
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2016-02-19 15:02
Witten