Bei der Toten in der Ruhr handelt es sich um vermisste Frau

Bei der Suche nach der vermissten Frau waren auch Spürhunde eingesetzt worden.
Bei der Suche nach der vermissten Frau waren auch Spürhunde eingesetzt worden.
Foto: Fischer / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Tote in der Ruhr ist die seit über sechs Wochen verschwundene Frau (59) aus Bochum. Es gibt keine Hinweise auf ein Verbrechen.

Witten/Bochum.. Bei der am Dienstag (16.2.) in der Ruhr gefundenen Wasserleiche handelt es sich um die seit dem 2. Januar vermisste 59-jährige Frau aus Bochum. Das teilte die Polizei jetzt auf Anfrage mit.

Spaziergänger hatten die Tote, die mit einem Rettungsboot der Wittener Feuerwehr geborgen wurde, mittags entdeckt. Als Fundort gilt die Brockhauser Straße in Stiepel. Dort verläuft auch der Leinpfad unterhalb des Kemnader Stausees. Der Leichnam wurde mit Hilfe des Ehemanns identifiziert. In der nächsten Woche soll es noch eine Obduktion geben. Die Polizei fand aber keine Hinweise auf Fremdverschulden und geht von Selbstmord aus.

Intensive Suche kurz nach Neujahr verlief ergebnislos

Öffentlich wurde der Fall, weil kurz nach Neujahr eine große Suchaktion gestartet worden war. Die Frau war an einem Samstagabend verschwunden. Sie hatte ihr Auto an der Kemnader Brücke abgestellt. Immer wieder wurde die Ruhr abgesucht, gerade zwischen Kemnade und „Alter Fähre“. An der Suche waren Taucher der Kölner Polizeistaffel ebenso beteiligt gewesen wie die DLRG. Auch Spürhunde waren eingesetzt worden. Gefunden wurde damals nichts Die Leiche war offenbar doch ein ganzes Stück weiter flussabwärts getrieben.