Banges Warten nach Einslive Schulduell
13.02.2012 | 17:17 Uhr 2012-02-13T17:17:00+0100
Witten. Schiller-Gymnasium patzte bei letzter Frage. Schicksal des Ruhr-Gymnasiums entschied sich erst am Nachmittag.
Das quälende Warten auf Klausurergebnisse kennt wohl jeder. Ähnlich dürfte es am Montag, 13.02., den Abiturienten des Ruhr- und Schiller-Gymnasiums nach dem Einslive Schulduell gegangen sein. Denn erst nachmittags entschied sich, ob sie noch eine Chance auf den Einzug ins Finale haben.
Die Schüler standen vor der Aufgabe, fünf Fragen in weniger als 19 Sekunden zu lösen. 30 von ihnen behängt mit je einem Buchstaben mussten dafür die Antworten möglichst schnell auf einer markierten Linie bilden. Gemeinsam als Team hatten sich die beiden Gymnasien vorbereitet, um vereint das Einslive Schulkonzert mit Casper zu gewinnen.
Aus durch Schreibfehler
Am Montagmorgen in der ersten großen Pause am Schiller-Gymnasium sollte es sich entscheiden. „Maximal drei Sekunden für jede Frage ist unser Ziel“, so Mitorganisatorin Lena Russak (19). Die ersten vier Fragen machten keine Probleme. Nur 10,10 Sekunden brauchten die Abiturienten bis dahin. Das Ziel schien nahe. Doch dann schlich sich ein „I“ in den Nachnamen des erfragten Schauspielers: Aus Ashton Kutcher wurde Kutchier. Der Patzer bedeutete das Aus für das Schiller-Gymnasium, aber von Niedergeschlagenheit keine Spur: „Ärgerlich ist es, ja, aber wir waren schon gut“, sagte die zweite Organisatorin Lena Rahenbrock gelassen.
Kein Wunder, denn zwei Stunden später startete der gemischte Trupp seinen nächsten Versuch am Ruhr-Gymnasium. Trotz der ersten Niederlage waren alle guter Dinge. „Ich denke, das klappt“, sagte Marcel Bueno (18). Nur einmal schlug die Stimmung um. Als die Moderatorin um Applaus für Direktorin Sonja Schikorr bat, erntete sie nur Buh-Rufe, beim zweiten Versuch verhaltenes Klatschen.
Vorrunde bis zum 9. März
Lange war die aktuelle Problematik aber kein Thema. Wenige Minuten danach startete das Duell. Nur 14,85 Sekunden später waren alle Fragen beantwortet. Aber die erste bereitete noch Sorgen. Gesucht war der Bereich, in den die Formel 1-Fahrer für einen Reifenwechsel fahren. „Box“ war gemeint. „Boxen“ antworteten die Schüler. Erst am Nachmittag kam die Entwarnung: die Antwort zählt. So stehen das Ruhr-Gymnasium und seine Unterstützer vom Schiller vorläufig auf Platz zwei. Ob sie ins Finale einziehen, entscheidet sich allerdings erst nach dem Ende der Vorrunde am 9. März. Bei voller Punktzahl in 14,85 Sekunden stehen die Chancen aber gut.
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