Bands spielen für Medizin, Bildung und Kultur

Für den Verein Etiopia-Witten legen sich in der zweiten Wittener Musiknacht 13 regionale Bands an zwölf verschiedenen Spielorten ordentlich ins Zeug. Das große Benefiz-Konzert startet am Samstag, 25. April. Zum Auftakt gibt es im Foyer der Stadtwerke bereits ab 15 Uhr Wissenswertes rund um den Verein und das ostafrikanische Land Äthiopien.

Natürlich warten auch landestypische Specials auf die Besucher. Live-Musik, eine äthiopische Kaffee-Zeremonie und eine interessante Fotoausstellung über Land und Leute. Gleichzeitig will der Verein über seine Arbeit vor Ort informieren. Seine drei Säulen sind Medizin, Bildung und Kultur. Musik gibt dann ab 20 Uhr.

Den Auftakt machen die „Barulheiros“ im La Havana, „Marek Marple“ im Extrablatt, „Roughhouse“ im Knuts. Johanna Schneider im Cafe´ Jane´, „Scherbekontrabass“ im Casa Cuba und „Herencia Latina“ in Sebo’s Café. Um 21 Uhr tritt die Band „Inside the amber room“ im La Havana und Martin C. Herberg im Klimbim auf. Ab 22 Uhr geht mit „Six of eight“ in der Alten Post, „Ring of kerry“ im Finnegan’s, „Botticelllibaby“ im Treffpunkt und dem „Utopian Orchestra“ im Café Zeitraum die Post ab. Für die Nachtschwärmer beginnt um Mitternacht mit „Who shot John“ in der Werkstadt eine After-Show-Party.

Die teilnehmenden Kneipen sind übrigens in der City alle fußläufig zu erreichen. „Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei“, betont Vorsitzender Ahmedin Idris. „Blues, Soul, Irish Folk, Reggae und Jazz.“ Der Eintritt zu allen Konzerten der Benefiznacht kostet übrigens 9,99 Euro. Ab morgen können Fans die Karten an den einzelnen Standorten und in der Buchhandlung Lehmkul an der Marktstraße 5 erstehen. Ansonsten gibt es Karten zum gleichen Preis an den Abendkassen. „Wenn es bei den Konzerten etwas lauter werden sollte, bitten wir die Anwohner um Toleranz und Verständnis – für den guten Zweck“, fügt Mitorganisator Kurt Schmelzer hinzu. Den Verein Etiopia Witten gibt es übrigens seit sechs Jahren.

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