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Day of Song

Bald singen sie wieder

26.05.2012 | 09:00 Uhr
Bald singen sie wieder
Der Chor Kinereth hatte um 12.10 Uhr im Kulturhauptstadtjahr 2010 seinen Auftritt in der Stadtgalerie Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool

Witten. „Die Neuauflage des Day of Song am 2. Juni wird noch größer als im Kulturhauptstadtjahr 2010“, sagt Hans-Werner Tata vom Kulturforum der Stadt Witten. In allen 53 Städten des Ruhrgebiets werde gesungen und Witten sei mittenmang dabei.

Schon die erste Auflage von „!Sing – Day of Song“ war ein begeisterndes Projekt. An vier Tagen sangen mehr als 25 000 Menschen in 49 Städten der Metropole Ruhr. „Diesmal treffen Profichöre auf Laiengruppen, Einzelsänger auf Ensembles, Kita-Kinder auf Grundschüler und Kurzentschlossene auf Kirchenmusiker“, so Hans-Werner Tata. Das Wittener Kulturbüro habe zusammen mit großen und kleinen Sängern sowie weiteren Veranstaltern das Programm zusammengestellt. Den ganzen Tag über werde an besonderen Orten gesungen. Zwei zentrale Chorkonzerte hat das Kulturbüro organisiert. „Wir wollen dort hingehen, wo viele Menschen anzutreffen sind“, erklärt Tata. „Deswegen wird die Stadtgalerie ab 12 Uhr zur „Singgalerie“.

Die Bürgermeisterin wird dort den „Day of Song“ eröffnen, bevor um 12.10 Uhr die Awo-Kita Stockum und die „Kleine Singgruppe“ das „Steiger-Lied“ anstimmen. „Es wird gleichzeitig in allen Ruhrgebietsstädten gesungen“, so Tata. Danach tragen Kinder der Crengeldanzschule, der Awo Kita Heven, der Rüdinghauser Grundschule sowie die Jeki-Kinder der Musikschule Lieder vor.

Ab 15.30 Uhr verlagert sich das Programm ans Schleusenwärterhaus (Insel 1), wo nach den Kindern der Kita Wichtelhaus die „Großen“ zum Zuge kommen. Angekündigt haben sich der Shanty-Chor Witten, der Chor „WIR in Bommern“, der Männerchor 1861 „Glück auf!“, die Irish-Folk-Gruppe „Staffa“, „Kremser und Quetsche“ sowie der junge Chor „Multiple Voice“.

Gesungen wird außerdem in der Boecker-Stiftung, im Altenzentrum St. Josefhaus, im Lutherhaus Bommern und im Marien-Hospital. Das Nordoff-Robbins Zentrum zeigt im Christopherushof und in den eigenen Räumen in der Ruhrstraße, dass Musik die Grenzen von Krankheit und Behinderung überwindet. Beim „Markt der Möglichkeiten“ in Buchholz singen Kinder der Grundschule und der Hammertaler Männerchor. In der Marienkirche erklingt Haydns „Schöpfung“ und im „Maschinchen Buntes“ kann man den Day of Song bei einem Rock-und-Pop-Chorsingen ausklingen lassen.

Das Gesamtprogramm steht in einem Flyer, der in den Instituten des Kulturforums, beim Stadtmarketing und in der Bürgerberatung ausliegt. Im Internet ist er unter www.kulturbuero-witten.de abrufbar. Weitere Infos: www.dayofsong.de

Redaktion


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