Ausbildungsmesse beginnt mit Facebook-Krimi

Sherlock Holmes jagt seinen Gegenspieler Professor Moriarty – so kennt man es aus Buch und Film. Um junge Leute altersgerecht für die vierte Wittener Nacht der Ausbildung zu ködern, macht Sherlock „Owles“ in den nächsten Wochen Jagd auf Professor „Owliarty“. Tatort ist, man ahnt es: Facebook.

Die Eule, englisch „Owl“, ist als nachtaktives Tier seit jeher Maskottchen der Ausbildungsmesse. Die inzwischen vierte findet Freitag, 19. Juni, 17 bis 22 Uhr, wieder in der Karrierewerkstatt von DEW statt. 21 namhafte Wittener Betriebe stellen dort die gewerblichen, technischen und kaufmännischen Lehrstellen vor, die sie zum Ausbildungsstart Mitte 2016 besetzen möchten.

Doch aufgepasst: Auf diese Lehrstellen hat es auch Prof. „Owliarty“ abgesehen. Er will die Wittener Jugend um ihre Zukunftschancen bringen. Das hat der böse Eulerich jedenfalls in einer Videobotschaft angedroht, die sich die jungen Leute jetzt auf Facebook ansehen können.

Dieses Schurkenstück ausgeheckt haben Jens Küper (34) und Christian Hilgers (30) vom Wittener Medienbüro „Sichtflug“, das die Werbung für die Ausbildungsnacht macht. Es gehe nicht nur darum, die Zielgruppe der 15- bis 20-Jährigen überhaupt zu erreichen, erläutert Hilgers. „Sie sollen auch besser informiert zur Ausbildungsmesse kommen.“ Deshalb werden bis zum erhofften Happy End des Facebook-Krimis weitere Videos und Postings folgen, auch von einzelnen Firmen, in denen den Jugendlichen klammheimlich harte Fakten darüber untergejubelt werden, was sie in den einzelnen Berufen erwartet.