„Aufhören, Jesus einzubalsamieren“

„Fürchtet euch nicht!“ Diese Worte, die der Engel nach dem Matthäus-Evangelium am leeren Grab an die Frauen richtete, könnten „nicht oft genug wiederholt werden“, so Martin Plücker, Pastor der Freien ev. Gemeinde (FeG). „Die Nähe zu Jesus befreit von Angst und erfüllt mit Freude.“ Jesu Tod sei „kein Scheitern oder Betriebsunfall – er trägt die Last, die Schuld, die Not.“ Aber Gott habe ihn „auferweckt – hier hat Gott wunderbar gehandelt.“

Ulrich Martens, Pastor der Ev. Freikirchlichen Gemeinde (EfG) im Oberdorf, erinnerte daran, dass die Frauen den gestorbenen Heiland mit teuren Ölen und Salben einbalsamieren wollen. „Aber Jesus war nicht nur springlebendig, sondern er war bereits unterwegs.“

Richtig Ostern werde es, „wenn wir aufhören den Leichnam Jesu einzubalsamieren und uns an die Vergangenheit zu klammern“. Martens weiter: „Nicht wir machen etwas mit Jesus, er macht was mit uns. Er will unser Leben unter seinen heilenden Einfluss bringen.“