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Ast-Schläger aus Witten muss in die Psychiatrie

18.01.2016 | 17:36 Uhr
Ast-Schläger aus Witten muss in die Psychiatrie
Foto: Ingo Otto

Witten. Das Bochumer Landgericht hat am Montag entschieden, einen Wittener in die Psychiatrie einzuweisen.

Der 27-Jährige, den ein Gutachter als paranoid schizophren einstufte, hatte im Juli 2013 einem Mann mit einem Ast ins Gesicht geschlagen.

Der Vorfall ereignete sich in der Schleiermacherstraße. Nach einem Streit um ein Fahrrad hatte der Angeklagte einen Ast unter seiner Jacke hervorgeholt und schlug damit auf einen Mann ein. Das Opfer verlor einen Zahn. Es war nicht das erste Mal, dass der Wittener auf diese Art ausrastete: Er hatte schon einmal jemanden verletzt – damals hatte er mit einer Zaunlatte zugeschlagen.

Sein Verteidiger hatte auf eine Unterbringung zur Bewährung plädiert und wollte einen gesetzlichen Betreuer sowie eine Drogentherapie durchsetzen. Den 27-Jährigen weiter frei herumlaufen zu lassen, war dem Gericht aber letztlich zu heikel. Er gilt als allgemeingefährlich. Das Gericht hatte Zweifel, dass der Wittener überhaupt mit einem Betreuer zusammenarbeiten würde.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Ast-Schläger sieht eine Unterbringung nicht gerechtfertigt und will in Revision gehen.

Dennis Sohner

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Ast-Schläger aus Witten muss in die Psychiatrie
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http://www.derwesten.de/staedte/witten/ast-schlaeger-aus-witten-muss-in-die-psychiatrie-id11475011.html
2016-01-18 17:36
Witten