ASB berät auch an der Mannesmannstraße

Witten..  Der letzte „Zugezogene“ ist der ASB. Der Arbeiter Samariter Bund hat jetzt eine Beratungsstelle im ehemaligen Tiefbauamt, Mannesmannstraße 2, eröffnet.

Hauptsitz des Kreisverbands Witten bleibt weiterhin die Geschäftsstelle an der Westfalenstraße 43. Dort berät der ASB auch weiterhin über sein umfassendes Angebot. Die neue Nebenstelle an der Mannesmannstraße 2 dient nach den Worten von ASB-Geschäftsführerin Kirsten Schäfer (54) einem doppelten Zweck: „Wir möchten die Menschen vor Ort als Kunden gewinnen und unsere Präsenz in Witten erhöhen“.

Astrid Meyer (61) vertritt den ASB in der neuen Beratungsstelle, die jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr besetzt ist. Sie hat 40 Jahre als OP-Schwester gearbeitet, für den ASB ist sie seit zehn Jahren ehrenamtlich tätig. Astrid Meyer ist auch dessen Seniorensicherheitsexpertin – erklärt beim Kaffee und Kuchen im Altenheim, wie man sich vor Taschendieben schützen kann.

Zur Service-Palette des ASB gehören schon lange Fahrdienst und Hausnotruf. Ausbauen möchten die Arbeiter Samariter vor allem ihre sozialen Dienste. „Wir besuchen Menschen, die noch zu Hause sind und keinen haben, der sich kümmert. Wir lesen ihnen was vor, bereiten Mahlzeiten zu, gehen mit ihnen einkaufen, fahren sie zum Arzt – je nachdem, was gebraucht wird“, erläutert Astrid Meyer. Auch Gesellschaftsspiele, Spazieren gehen, Betten beziehen, Bügeln, Fensterputzen und Botengänge gehören zu den möglichen Betreuungsleistungen und hauswirtschaftlichen Hilfen. Zum Jahresbeginn nahmen fünf Klienten solche Hilfen im Alltag des ASB in Anspruch, jetzt sind es schon 35. Der ASB setzt dabei ein Team von ehrenamtlichen Helfern ein, der Klient schließt mit ihm einen Betreuungsvertrag. Unter bestimmten Voraussetzungen können Kosten von einer Kasse oder von Ämtern übernommen werden.