Ambulanz in Witten hat wegen Hitze doppelt so viel zu tun

Eine Extraportion Wassermelone: Gerade ältere Menschen müssen sich vor einem Flüssigkeitsverlust bei dieser Hitze schützen.. Foto: Horst Müller / WAZ FotoPool
Eine Extraportion Wassermelone: Gerade ältere Menschen müssen sich vor einem Flüssigkeitsverlust bei dieser Hitze schützen.. Foto: Horst Müller / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Hitze setzt gerade älteren Menschen zu. Sie trinken zu wenig und der Kreislauf macht schlapp. Die Krankenhäuser haben alle Hände voll zu tun.

Witten.. Die Krankenhaus-Ambulanzen bekommen die Hitze ebenfalls zu spüren. Es sei deutlich mehr los, heißt es am Evangelischen. „Ungefähr doppelt so viel wie sonst.“

Laut EvK sind es meist sind es ältere Menschen, die zu wenig getrunken haben und deshalb eingeliefert werden. Die Patienten seien regelrecht ausgetrocknet und erlitten deshalb einen Kreislaufzusammenbruch. Entweder werden sie mit dem Rettungswagen eingeliefert, zum Beispiel, wenn jemand auf der Straße kollabiert. „Teilweise bringen aber auch Angehörige die Patienten zu uns ins Krankenhaus“, hat Nunzio Sanfilippo von der Pflegeleitung beobachtet.

Mal reiche eine einmalige Infusion, nach der die Patienten wieder nach Hause gehen können. Manchmal sei aber auch ein stationärer Aufenthalt erforderlich, der mehrere Tage dauern könne. Je nach Ressourcen der Patienten werden sie entweder in der Klinik für Innere Medizin oder in der Klinik für Geriatrie wieder fit gemacht. Da die Hitze vor allem älteren Menschen Probleme bereitet, steht das Evangelische Krankenhaus auch in engem Kontakt zu Senioreneinrichtungen.