Ab 2. 11. ziehen Flüchtlinge in die Brauckstraße

Die Form eines Doppel-Hs haben die Brauckstraßen-Hallen, die in Rüdinghausen zum Wohnen für Flüchtlinge umgebaut worden sind.
Die Form eines Doppel-Hs haben die Brauckstraßen-Hallen, die in Rüdinghausen zum Wohnen für Flüchtlinge umgebaut worden sind.
Foto: Hans Blossey
Was wir bereits wissen
Ab 2. November ziehen Flüchtlinge in die umgebauten Firmenhallen in der Brauckstraße. Auch die Kleiderkammer des Help-Kiosks wechselt dorthin.

Witten..  An der Brauckstraße geht der erste Gebäudeabschnitt zum Wohnen für Flüchtlinge, das so genannte Gebäude „O“, nach einigen Nachbesserungen auf die bauliche Zielgerade: Anfang kommender Woche wird laut Thelen-Gruppe die Brandmeldeanlage durch die Fachfirma eingebaut.

Die Installation dauert voraussichtlich drei Tage. Nach abschließendem „Okay“ der Feuerwehr können dann Menschen einziehen – geplant ist der 2. November.

Schon jetzt arbeiten im Verwaltungsgebäude „P“ vier Mitarbeiter des Jobcenters, die sich ausschließlich der Kundengruppe „Flüchtlinge“ widmen. Auch eine Kollegin des Amtes für Wohnen und Soziales ist vor Ort, um die ehrenamtlichen Angebote zu sammeln und zu koordinieren – inklusive der örtlichen Nutzung der Seminarräume.

Aktuell plant der Help-Kiosk den Umzug seiner Kleiderkammer aus den Rathaus-Räumen an der Hauptstraße in die Brauckstraße. Zudem steht der „Runde Tisch Rüdinghausen“ mit einem Begegnungscafé in den Startlöchern. Es soll im Gemeindehaus an der Brunebecker Straße einmal wöchentlich stattfinden, sobald Menschen in der Brauckstraße leben.

In der Westfeldstraße in Annen gibt es außerdem ein weiteres Angebot der evangelischen Kirche mit Begegnungsabenden/-nachmittagen und einem Sprachkurs. Weitere Ideen (Nähkurs, gemeinsames Kochen, Lesen mit Kindern, Sprachkurse der VHS usw.) warten auf den Start in der Brauckstraße.