400 gelbe Ballons über den Zechen
11.11.2009 | 07:00 Uhr 2009-11-11T07:00:00+0100
Witten. Die Kulturhauptstadt 2010 nimmt langsam Formen an. 400 gelbe Ballons sollen an zehn Tagen im Mai des nächsten Jahres über den Schächten des Ruhrgebiets schweben und ein eindrucksvolles Bild für den Wandel der Metropole Ruhr abgeben. Auch Witten ist dabei.
Heidrun Kuhlmann von der Ruhr 2010 GmbH stellte auf Einladung der Heimatfreunde Stockum/Düren das Kunstprojekt in der Aula der Harkortschule vor.
In 80 Meter Höhe schweben
14 Kilogramm wiegt ein Ballon. Er hat einen Durchmesser von 3,70 Metern. Seine Haut besteht aus PVC und Vinyl. An einem stabilen Seil befestigt sollen 400 dieser signalgelben Ballons 80 Meter über den Schächten des Ruhrgebiets schweben. Und zwar vom 22. bis zum 30. Mai 2010. „Das gibt ein faszinierendes Bild”, verspricht Heidrun Kuhlmann. „Es wird das größte Flächenprojekt der Welt werden, weil das gesamte Ruhrgebiet involviert ist.”
Um die Zechen herum sollen über die gesamten zehn Tage Veranstaltungen stattfinden. Ideen können die Bürger selbst einbringen. „Es liegt ganz bei Ihnen, ob sie viele kleine Feste, eine große Party, eine Vorlesung oder ein Fußballspiel organisieren”, sagt Heidrun Kuhlmann. Dem Ideenreichtum seien keine Grenzen gesetzt.
Von der Idee fasziniert
Der Ballon für Witten soll über dem Schacht Theodor der Zeche Walfisch auf der Wilhelmshöhe schweben. Die Wittener Gülich Gruppe will das Kulturhauptstadt-Projekt sponsern: „Wir sind fasziniert von der Idee und wollen die Kulturhauptstadt unterstützen”, sagt Jürgen Gülich.
Doch nicht alle Wittener sehen den Festaktivitäten rund um die Zeche freudig entgegen. Bei der Veranstaltung in der Harkortschule meldeten sich Anwohner zu Wort, die Lärmbelästigung und Verwüstung befürchten. Jürgen Gülich aber versicherte, „dass wir Ihr Anliegen ernst nehmen und dafür sorgen werden, dass alle Wittener, auch die Anwohner der Zeche, im Mai die Kulturhauptstadt 2010 feiern können.”
22:45
Kostet der Ballon wirklich nur 3000 Euro? Ich habe von 5.000 Euro gehört. Vielleicht weiß ja einer den richtigen Preis dafür.
Thomas
08:13
Zählt mal dioe Ballons....jeder kostet 3000euro !
Toll ist was anderes ! Welcher Spinner läßt sich so einen Müll einfallen?
07:37
Hallo Stockumeraner schauen Sie richtig hin, der von Gülich putzt nur große Flächen, Fenster Tafeln, Treppen, Heizungsnischen bleiben liegen , was andere mitmachen müssen. Außerdem der von Gülich braucht nur ein Putzmittel für alles verwenden , die von der Stadt 3 Sorten. Wenn der von Gülich denn selben Aufwand betreiben müsste wie das Städtische Personal könnte er nicht so günstig arbeiten. Aber das hat alles nicht damit zu tun das die Stadt das Putzmittel eingeschränkt oder nicht ausliefert Herr Lippert und Herr Rieber.
19:42
eine Veranstaltung in Stockum tut dem kleinen Dorf mal ganz gut!!!
und wenn dann selbst Herr Gülich mit seinem Unternehmen für Ordnung und Sauberkeit sorgt, dann besteht wahrhaftig kein Grund zu sorge....
11:03
2010 wäre eigentlich die Gelegenheit den Steiger würdevoll zu verabschieden. Wenn man auf Symbolik steht, dann bitte lasst die Luftballons über alten Löcher zum Abschluss fliegen und markiert mit grünen LED Leuchten dauerhaft wo die neue Wirtschaftskraft zu Hause ist.
Glück auf Glück auf der Steiger geht ....
07:52
Dieser Zechenkult ist ein einziger Anachronismus. An die Stelle des Bergmannes mit Grubenlampe als Symbol für den Kohlenpott ist heute der Penner getreten, der in öffentlichen Abfallbehältern nach Pfandflaschen sucht. Das ist der sozio-kulturelle Wandel auch in Witten.
07:41
In der Harkortschule findet so eine Veranstaltung statt. Die Stadt kürzt dort die Putzmittel und weigert sich welche auszuliefern und gibt die Schule noch für so eine Veranstaltung frei als hätten man von der Schweinegrippe nichts gehört . Herr Rieber und Herr Lippert was sagen Sie dazu.