3,2 Millionen Euro für Inliner-Bahn am Kemnader Stausee bewilligt
10.06.2011 | 14:24 Uhr 2011-06-10T14:24:00+0200
Witten/Bochum/Hattingen.Der 3,2 Millionen Euro schwere Bewilligungsbescheid für die geplante Inlinerbahn rund um den Kemnader Stausee liegt seit Freitag, 10. Juni, vor. Die Arbeiten beginnen Ende des Sommers.
3,2 Millionen Euro für die geplante Inlinerbahn am Kemnader Stausee sind jetzt bewilligt worden. Ende des Sommers soll die dritte Spur gebaut werden. Die ersten Skater können vielleicht noch 2013 über die zwölf Kilometer lange Asphaltpiste rollen. 3000 tun es jedes Wochenende am Kemnader See , rund 100 000 pro Jahr.
Das Projekt sei einmalig für das Ruhrgebiet und NRW, erklärten am Freitag die Verwaltungsratsvorsitzende des Freizeitzentrums Kemnade, Martina Schmück-Glock, und Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung Arnsberg, der als „Geldbote“ den Förderbescheid übergab. Die Idee für die „Ruhr-In-Line-Bahn“, die den See noch attraktiver machen und die Unfallgefahr verringern soll, strahle weit über die Region hinaus, so Asshoff, Leiter der Abteilung Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft.
Die Idee überzeugte auch die Jury eines Tourismus-Wettbewerbes, der nun die Millionen aus dem Förderprogramm „Ziel II“ von Land und EU fließen lässt. 800 000 Euro schießen die Gesellschafter des Freizeitzentrums hinzu, davon Bochum rund 100 000 Euro und Witten zirka 60 000.
Die drei bis vier Meter breite Bahn wird - beginnend am Hafen Heveney in Richtung Oveney - in Etappen zwischen dem Fuß- und Radweg gebaut. Bislang kommen sich gerade Fahrradfahrer und Inliner immer wieder ins Gehege.
Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Das Programm für die dreitägige Veranstaltung lasse keine Wünsche offen, verspricht der neue „Macher“ Onur Oeztorun. Los geht es am Samstag, 11. Juni, um 11 Uhr, das Kinderprogramm startet an allen drei Tagen um 12 Uhr. Reichlich Musik und Talkrunden prägen die Nachmittage, abends entern regionale Bands die Bühne. Ab 19 Uhr Seven Cent, James Brothere und Guru Da Beat, Sonntag zur gleichen Zeit Coversaki, Michael Wurst – und am Montag ab 19 Uhr vor und nach der Abschluss-Show Push Up, Kaye Ree und Gentleman Dee.
Brücke am Wehr bleibt ein Nadelöhr
An einigen Engpässen, wo der Abstand etwa zu Laich- und Nistplätzen größer ausfallen müsse, werde die Inliner-Strecke in den Radweg übergehen, erklärt Freizeitzentrum-Geschäftsführer Wilfried Perner. Davon ist vor allem ein zirka zwei Kilometer langes Teilstück entlang der Autobahn betroffen. Ein Nadelöhr ist und bleibt auch die Brücke am Wehr, die nach dem Bau des Wasserkraftwerks voraussichtlich in diesem Juli wieder freigegeben wird. Sie lasse sich nicht verbreitern.
Gravierende Einschnitte in die Natur soll es nicht geben. Das gesamte Projekt wird mit dem Landschaftsbeirat abgestimmt. Nicht zuletzt wegen der Rücksicht auf die Tierwelt wurde lange über das Thema Beleuchtung diskutiert. Denn die neue Inliner-Bahn, die keine Rennstrecke werden soll, wird bis 23 Uhr von rund 240 Leuchtmasten erhellt. Wenn in deren Licht die Mücken umkämen, hätten Uhu und Feldermäuse ein Futterproblem. Nun will man die weiteren Entwicklungen bei der LED-Technik abwarten.
20:35
@16: Egal, dann kommen die mit den Rollerskiern, oder die Walker (Ski geklaut?), oder es gibt eine neue In-Sportart von der ISPO frisch vermarktet. Hauptsache es wird irgendwo verdient und irgendwo bezahlt. Leider wird in Bochum nicht viel verdient.
13:07
2013?? habt ihr euch mal gefragt wer dann noch Skatet?
12:56
... dann auch eigene Bahnen für: BobyCar, Rollator,
Kinderwagen ...
Wenn es dunkel wird, gehts ab nach Hause !!
10:03
Beleuchtung?
Ja sind denn plötzlich alle Entscheidenden bekloppt geworden?
15:34
Den Neubau der Inlinerstrecke kann man je nach Sichtweise befürworten oder ablehnen.
Wofür bei mir dann aber jegliches Verständnis fehlt, ist die Beleuchtungsfrage bzw. Anschaffung der Lampen.
Es kann doch wohl nicht sein, dass wir uns Gedanken um Futterprobleme bei Uhu und Fledermäusen machen, bevor nicht die bedürftigen Kinder in dieser Stadt ihr warmes Mittagessen bekommen!!
15:24
wir haben um den see ,einen gehweg und einen radweg! das sollte doch wohl genug sein, oder?ein wenig mehr rücksicht auf die anderen benutzer und es wäre genügend platz für alle.die 3.2 mo´s könnte man besser ausgeben.
19:55
ich gehe nicht gern mit meinen kindern dort hin weil die Inliner uns immer fast umgefahren hatten, das so etwas geduldet wird ist schon eine frechheit, p.s. geld wird hier doch wohl überall zum fenster heraus geworfen, deshalb ist es nich schlecht endlich weg mit den skatern vom fußweg und radweg !!!!
09:34
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20:56
Bodenlose Frechheit! Aber das Höntroper Freibad Südpark muss weiterhin geschlossen bleiben, weil 50.000 Euro zur Sanierung fehlen? Das Tiergehege im Weitmarer Holz stand je ebenfalls schon zur Disposition. Da stimmen die Verhältnismäßigkeiten nicht mehr. Zumal der Kemnader See bereits jetzt bei Inlineskatern sehr beliebt ist. Diese Bahn ist absolut nicht notwendig! Die Entscheider regieren an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei!
20:39
Ich denke, dass in den letzten Jahren zu viel in die bürgerliche Kultur gesteckt wurde,
Mehr Geld für die Bewegungskultur,
für jung und alt,
am Stausee