Nutzer und Schützer der Natur gegen Gewerbe am Stork
Mit dem geplanten Gewerbegebiet am Stork hat sich am Donnerstag der Beirat der Unteren Landschaftsbehörde beschäftigt.
Wegen einer Vielzahl von Gründen hat sich der Beirat, dem Naturnutzer ebenso angehören wie Naturschützer, einmütig gegen das Gewerbegebiet ausgesprochen.
Die Landwirte argumentierten, dass wertvolle Ackerfläche verloren gehe. Die acht Vertreter der Naturschutzverbände (darunter BUND und NABU) machen sich Sorgen um Vögel, Fledermäuse und andere Tiere. Außerdem sehen sie den alten Buchenwald durch Sonnenbrand gefährdet (der stellt sich bei empfindichen Buchen ein, wenn die Waldränder freigeschnitten werden). Zudem, so bemängeln die Naturschützer, sei das betroffene Gebiet bislang nicht ausreichend kartiert. Widerspruch kam auch aus der Jägerschaft.
Der Beirat hat keine Entscheidungsbefugnis, sondern eine beratende Funktion. Dennoch führte der Beirat abschließend eine Probeabstimmung durch. Dabei sprachen sich die Mitglieder des Gremiums einstimmig bei einer Enthaltung gegen das gelante Gewerbegebiet am Stork aus. eli



