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Wunschkonzert für 200 Zuhörer

05.09.2010 | 19:39 Uhr
Wunschkonzert für 200 Zuhörer
Die Dirigentin Astrid Höller-Hewitt weiß den Männerchor 1847/91 zum Klingen zu bringen.

Werdohl.Am Samstagnachmittag wehte die Eurovisionsfanfare über den Brüninghausplatz. Punkt 15.30 Uhr eröffneten Gerd Tausch und sein Jugendblasorchester der Musikschule Lennetal weithin hörbar das diesjährige Wunschkonzert im Rahmen des Werdohler Kultursommers. Gemeinsam mit der Musikgruppe der DJK Westfalia Werdohl unter Leitung von Alfred Büchsenschütz und dem Männerchor 1847/91 unter ihrer Dirigentin Astrid Höller-Hewitt gaben die weit über die Stadtgrenzen bekannten Blechbläser Melodien zu Gehör, die vom Werdohler Publikum in den vergangenen Wochen aus einer Vorschlagsliste erwählt worden waren. Rund 200 Gäste verfolgten das Geschehen, darunter Bürgermeister Siegfried Griebsch und Ehrenbürger Arnold Menshen in Begleitung ihrer Ehefrauen.

Kurzweilige
Erläuterungen

Die Moderation lag in den bewährten Händen von Dirk Hoffmann, der kurzweilige Erläuterungen zu den jeweiligen Musikstücken parat hielt. Um die Spannung zu halten, präsentierten die Sänger und Musiker zunächst die Titel mit den niedrigeren Punktezahlen. Mit dem „Lied der Prärie“,„Sinatra in Concert“ und „Abba Gold“ wusste das Jugendblasorchester genau so zu überzeugen, wie mit den Punkt reicheren Stücken „Holzmichel“ und „Musik liegt in der Luft“. „Sie haben gut lachen“, ermunterte Dirk Hoffmann das Publikum sich bei schönem Wetter den Melodien hinzugeben und unter anderem die trefflich passenden Musiktitel der DJK-Musikgruppe rund ums Lachen zu genießen. Freude bereitete deren Medley mit Musik der dreißiger und vierziger Jahre sowie das von Willi Hannappel komponierte und übrigens am zweitmeisten gewünschte Lied „Ich kenn ein Städtchen, das heißt Werdohl“, eine Liebeserklärung des verstorbenen Musikgruppenleiters an seine Heimatstadt. Siegertitel mit 94 Punkten war das vom Männerchor 1847/91 intonierte „Lieder so schön wie der Norden“. Auch mit dem deutsch-kroatischen Liebeslied „Mala-Moja“ wie dem badischen Tanzlied „Beim Kronenwirt“ überzeugten die stimmgewaltigen Sänger.

Barbara Schwetz-Schäfer

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