Wöste: „Aufbruchstimmung“
28.11.2011 | 18:28 Uhr 2011-11-28T18:28:00+0100
Werdohl.Edeka zieht im kommenden Jahr in den ehemaligen Minimal-Komplex. Die gute Nachricht, die Bürgermeister Siegfried Griebsch am vergangenen Freitag verbreitete, sorgte im Bahnhofsviertel für gute Stimmung.
„Endlich wieder Leben an der Inselstraße. Edeka ist eine echte Bereicherung“, sagte am Montag Jörg Antony vom Salon Renz zur WR. Antony hatte sich zusammen mit anderen Einzelhändlern für den seit Dezember 2006 leer stehenden Komplex an der Inselstraße eingesetzt.
Ähnlich positiv sieht das Jochen Johannßen, ebenfalls Einzelhändler im Bahnhofsviertel: „Das ist äußerst positiv und kann das Viertel nur weiter beleben. Es ist schön, dass der Leerstand mit Leben gefüllt werden kann.“
Nach Johannßens Ansicht tragen auch die zusätzlichen Parkplätze dazu bei, das Bahnhofsviertel besser erreichbar zu machen. Mit Blick auf die Baustelle am Bahnhof würden die Parkplätze zurzeit knapp.
Pflasterunggibt nach
Einzelhändler Peter Ortkras freut sich ebenfalls über die Ansiedlung des Vollsortimenters Edeka an der Inselstraße: „Zusammen mit dem dann sanierten Bahnhof kann das schon sehr schön werden hier.“
Freuen würde sich Ortkras allerdings auch über einen besseren Fahrbahnbelag: „Die Pflasterung gibt nach, manchmal wird man ziemlich durchgeschüttelt. Es wäre gut, wenn die Stadt das auch noch hinkriegen würde.“
Am vergangenen Donnerstag ist der Komplex nach Mitteilung von Bürgermeister Siegfried Griebsch von der Berliner Arwo-Bau an die List-Bau (Nordhorn) verkauft worden. Die List-Bau arbeite eng mit Edeka zusammen, wie Griebsch mitteilte.
„Edeka bereichert das Angebot. Das Bahnhofsviertel hat unter dem Leerstand gelitten, jetzt herrscht dort Aufbruchstimmung“, sagte am Montag Ingo Wöste, Geschäftsführer des Stadtmarketings. Jetzt sei es aber wichtig, die Neugestaltung des Brüninghaus-Platzes schnellstmöglich voranzutreiben.

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