Stadtmarketing
Werdohl wandert immer beliebter
05.09.2010 | 16:38 Uhr 2010-09-05T16:38:00+0200
Werdohl.Werdohl wandert: Was vor fünf Jahren mit einer überschaubaren Schar von Frischluft-Fans begann, ist mittlerweile zu einem gefragten Angebot für alle Altersgruppe geworden.
Weit über 200 Wanderer machten sich gestern Morgen auf einen Weg, der von der SGV-Abteilung Versetal bestens präpariert worden war. Noch am frühen Sonntagmorgen hatte der Versetaler SGV-Vorsitzende Hermann Vielhaber große Teile der Strecke auf ihre Wandertauglichkeit hin überprüft.
Aufgegangen war das Konzept von Andreas Haubrichs (Stadtmarketing), Kinder und Jugendliche für Werdohl wandert zu interessieren. Revierförster Frank Bossong und Andreas Haubrichs hatten einen Fragebogen für die Kinder- und Jugendwanderung ausgearbeitet. Die Fragen beschäftigten sich mit der Natur entlang der Strecke, die für den Nachwuchs mit 8,5 Kilometern kürzer gehalten war als die Strecke der Erwachsenen (10 Kilometer). Bei den Fragen von Bossong und Haubrichs ging es etwa um Lebewesen in einer Totholzbuche oder die Temperatur des Solmbecker Bachs.
Die Kinder- und Jugendgruppe mit Andreas Haubrichs startete nach den Erwachsenen vom Rathaus-Parkplatz.
Faszinierende
Blicke auf die Stadt
Vor den erwachsenen Wanderern waren bereits die Nordic Walker um Rieseiblitz Dieter Zander auf die Strecke gegangen. Wanderer und Nordic Walker sollten sich – rein gehtechnisch – nicht in die Quere kommen, was auch gelang.
Bei den Wanderern legte Hermann Vielhaber ein strammes Tempo vor. Über die Schnapsbrücke ging es über schmale Fußwege zur Feldstraße. Am Winterhagen kamen die Wanderer erstmals mit der üppigen Natur in Berührung. Der ansteigende Weg gab faszinierende Blicke auf das spätsommerliche Werdohl und den Beginn des Versetals frei. Am Versehangweg galt es, einige schmale Stücke zwischen Hang und Verseufer zu meistern. In Kleinhammer verabschiedete sich Bürgermeister Siegfried Griebsch, der nachmittags einer privaten Verpflichtung nachkam, von der Wandergruppe.
Die Straßenquerungen wurden von Norbert Sellmann (DJK Westfalia Werdohl) und weiteren Vereinskollegen gesichert, so dass auch die jüngeren Teilnehmer keine Schwierigkeiten hatten, über die Straße zu kommen.
Bei steigenden Temperaturen stellte sich der erste Durst ein. Gelöscht werden konnte der unterhalb des Sirriner Berges, wo die Jugendfeuerwehr Getränke verkaufte.
Wer geglaubt hatte, die Strecke für Werdohl wandert 2010 hätte schon ihr Bestes gegeben, täuschte sich. Immer spektakulärer wurden die Ausblicke, zum Beispiel oberhalb von Ludemert oder am Distelnblech. Dort konnten die Wanderer auch die kleine, noch nicht ganz fertiggestellte Kapelle in Augenschein nehmen (WR berichtete), bevor über breite, abfallende Wege das Ziel in Altenmühle erreicht wurde.
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