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Weder Spaziergang noch Strapaze

08.08.2008 | 19:37 Uhr
Weder Spaziergang noch Strapaze

„Interessant, abwechslungsreich und nicht zu strapaziös!” So fasste Manfred Wolf gestern seinen Eindruck von der Probewanderung für den 4. Werdohler Wandertag, zu dem alle Wanderfreunde am 24. August eingeladen sind.

Die Organisatoren des Wandertages hatten sich am Donnerstag auf den rund elf Kilometer langen Kurs gemacht, der in rund drei Stunden zu bewältigen ist und zu großen Teilen dem Werdohler Rundwanderweg folgt. „Ein lockerer Spaziergang”, so Manfred Wolf, „ist es nicht”. Aber dann wäre es auch kein Wandern mehr. In jedem Fall ist der Wandertag gedacht für Jung und Alt, für Familien allemal – nicht zuletzt wegen des bunten Abschlussprogramms, das am Ziel, dem Hof Hurst auf der Repke, alle Teilnehmer erwartet. „So haben es die SGVer auch konzipiert”, zollte der Alt-Bürgermeister den Werdohler Wanderexperten großes Lob. Neben den SGV-Abteilungen Versetal, mit Hermann Vielhaber und Willi Broscheit, und Werdohl, mit Dieter Benninghaus und Jörg Bauer, gehören auch die DJK Westfalia mit Norbert Sellmann und der Lauftreff Rieseiblitze mit Dieter Zander zu den Veranstaltern neben der Werdohl Marketing GmbH. Los geht es am Sonntag, 24. August, 10 Uhr, wie gewohnt ab unterer Parkplatz Hallenbad. Nordic-Walker können sich ab 10.30 Uhr auf die Wegstrecke begeben, die vom Riesei über Erbshagen Deipschlade und dann bis zur „Halbzeit”, dem Gut Grimminghausen, verläuft. Auf dem Gut wird die Jugendfeuerwehr Werdohl eine Verpflegungsstelle einrichten. Weiter geht's an der Ruine Vossloh vorbei Richtung Kleinhammer und dann über Altenhagen zur Repke. „Wir kommen auch am alten Glaswerk, der Charlottenhütte, vorbei”, berichtete SGV Versetals Vorsitzender Hermann Vielhaber. Und Manfred Wolf weist darauf hin, dass die immer noch tief beeindruckenden Sturmschäden, die „Kyrill” hinterlassen hat, auf dem Weg ins Auge fallen werden. Auf dem Hof Hurst können sich am Ende alle Wanderer stärken, das Jugendblasorchster von Georg Tausch spielt, es wird frisches Brot gebacken und für Kinder eine Menge geboten: Kutschfahrten und Ponyreiten, auf dem Heuboden toben, Tischtennis und Fußballkicker gibt es ebenso wie Spielgeräte für die Kleinsten. Und: Ein kleiner Streichelzoo mit Kaninchen und Ziegen lässt Kinderherzen höher schlagen.  Besonders die jüngere und mittlere Generation darf sich bei diesem Angebot angesprochen fühlen. Rund 100 Vereine und Institutionen hatte Manfred Wolf angeschrieben und um Teilnahme gebeten und dabei das gemeinschaftsfördernde Ereignis im Blick.

Marcus Land

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