Suche nach wirtschaftlicher Lösung
17.04.2008 | 21:31 Uhr 2008-04-17T21:31:17+0200Werdohl. (alf) Beim maroden Lennewehr Wilhelmsthal ist Betreiber Mark-E auf der Suche nach der wirtschaftlichsten Lösung.
Das teilte Mark-E-Sprecher Andreas Köster gestern auf WR-Anfrage mit. Fest steht bereits: Es werden keine Ausbesserungsarbeiten, sondern eine große Lösung angestrebt. Für diese Lösung, so Köster weiter, würden zurzeit verschiedene Varianten geprüft. Unter Umständen könnte es zum Beispiel notwendig sein, die Türme abzureißen und "die Anlage neu zu konzipieren." In jedem Fall werde sich die Anlage deutlich verändern. Der Projektleiter erstelle im Augenblick verschiedene Varianten.
Was letzten Endes mit dem Lennewehr Wilhelmsthal passiert, ist Chefsache. Ob der Aufsichtsrat des Unternehmens auf seiner Sitzung im Mai einen entsprechenden Beschluss fasst, konnte Köster gestern nicht sagen. Ein Verkauf der Anlage kommt aber offensichtlich nicht in Betracht. Köster: "Die Tendenz geht zur Sanierung." Schließlich habe die Mark-E im benachbarten Laufwasserkraftwerk erst vor kurzem die Trafos und mehr erneuert.
Wie auch immer die Lösung beim Lennewehr Wilhelmsthal aussehen wird: Die Reparatur wird dauern. Die Arbeiten, schätzt Köster, könnten sich durchaus bis ins nächste Jahr ziehen - der Lennepegel bleibt also niedrig.

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