Sechstklässler mit Lizenz zum Lesen
18.12.2008 | 18:31 Uhr 2008-12-18T18:31:00+0100Werdohl. Die Lesekompetenz von Schülern ist aktuell viel diskutiertes Thema. Nicht jedoch für vier Sechst-klässlerinnen der Albert-Einstein-Gesamtschule. Sie haben die Klassen-Lesewettbewerbe gewonnen.
Wie viele andere Schulen, so hat sich auch die Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) in diesem Jahr wieder an dem großen Wettbewerb beteiligt, der durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels koordiniert wird.
An der AEG haben sich in den vier Sechserklassen 119 Jungen und Mädchen beteiligt und zunächst um den Klassensieg gerungen. Hierbei konnten sich Maike Reininghaus (Klasse 6.1), Demet Celikkaya (6.2), Jessica Paul (6.3) und Madeleine Arndt (6.4) gegen die Klassenkameraden durchsetzen. Dass kein Junge darunter ist, kommentierte Schulleiter Heinz Rohe lächelnd: „Anscheinend sind die Mädchen einfach besser. Das sollten die Jungen fürs nächste Mal als Herausforderung ansehen und sich noch mehr ins Zeug legen.”
Am vergangenen Montag ging es dann in die zweite Runde, in der die Schulsiegerin bestimmt wurde. Als Jury fungierten an diesem TagSchülerinnen und Schüler der Klasse 5.2, außerdem Deutschlehrerin Susanne Daubach und der Abteilungsleiter der Klassen 5 bis 8, Sven Stocks. Sie achteten auf Textgestaltung, Verständnis und Technik beim Lesen eines bekannten und im zweiten Schritt eines fremden Textes.
Letztlich konnte sich Jessica Paul den Titel der Schulsiegerin sichern. Sie wird die Schule im Februar in der nächsten Wettbewerbsrunde in Menden vertreten.

0mitdiskutieren